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Matthias Hackert-Oschätzchen

    Entwicklung und Simulation eines Verfahrens zum elektrochemischen Abtragen von Mikrogeometrien mit geschlossenem elektrolytischen Freistrahl
    Gestaltung von elektrochemischen Abtragprozessen durch Multiphysiksimulation gezeigt an der Endformgebung von Mikrobohrungen
    • 2015

      Das Grundprinzip der elektrochemischen Abtragung (ECM) beruht auf der anodischen Auflösung eines metallischen Werkstücks an der Grenzfläche zu einem Elektrolyten, unterstützt durch elektrischen Ladungstransport. Dieses Verfahren ermöglicht die Bearbeitung metallischer Werkstücke unabhängig von deren mechanischer Härte und erfolgt kraftfrei bei maximalen Temperaturen von etwa 80 °C. Im Vergleich zu Verfahren wie Fräsen oder Laserstrahlabtragen können komplexe Geometrien mit unbeschädigten Oberflächen erzeugt werden. Die Gestaltung der Elektroden und Prozessführung erfolgt derzeit durch empirische Bemusterungen, die ineffizient sind, da sie oft viele unbrauchbare Ausschussteile produzieren. Dies zeigt den Handlungsbedarf zur Entwicklung von Simulationswerkzeugen, die diese Bemusterungsprozesse ersetzen oder erheblich reduzieren können. Die vorliegende Arbeit bewertet die Anwendung moderner Multiphysiksimulationen zur Prozessgestaltung des elektrochemischen Abtragens anhand eines konkreten Modellsystems. Als Modell dient die Endformgebung von Mikrobohrungen.

      Gestaltung von elektrochemischen Abtragprozessen durch Multiphysiksimulation gezeigt an der Endformgebung von Mikrobohrungen
    • 2010

      In der Schriftenreihe Präzisions- und Mikrofertigungstechnik werden Forschungsergebnisse und Veranstaltungsbeiträge zu Entwicklungen in der Präzisionsfertigung und der Herstellung mikrostukturierter Bauteile und Oberflächen veröffentlicht. Der Trend zu höherer Präzision in der Fertigung bei steigenden Anforderungen an die Prozesssicherheit stellt eine Herausforderung dar, insbesondere angesichts der zunehmenden Komplexität von Bauteilen in verschiedenen Anwendungen. Die funktionalen Eigenschaften von Oberflächen gewinnen dabei an Bedeutung, da die Fertigungsverfahren maßgeblich deren Eigenschaften im Betrieb beeinflussen. Eine gezielte Weiterentwicklung von Präzisionsfertigungsverfahren ist daher zentral. Der zweite Band der Reihe widmet sich der Elektrochemischen Mikrobearbeitung, einem Verfahren, das aufgrund der anodischen Metallauflösung für die Mikrobearbeitung prädestiniert ist. Einschränkungen ergeben sich durch die zustandsabhängige Leitfähigkeit des Elektrolyten und die Ausbreitung des elektrischen Feldes, was die Vorhersagbarkeit des Prozesses erschwert. Im Rahmen der Dissertation von Herrn Matthias Hackert wurde die Lokalisierung des anodischen Abtrags für die Mikrobearbeitung untersucht. Ein mikrofertigungstechnisches Verfahren wurde entwickelt, das auf elektrochemischem Abtragen basiert und zeigt, dass hochgradig lokalisierte anodische Auflösung bei extremen elektrischen Stromdichten möglich ist. Ein FEM-Modell zu

      Entwicklung und Simulation eines Verfahrens zum elektrochemischen Abtragen von Mikrogeometrien mit geschlossenem elektrolytischen Freistrahl