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Stephan Kolmann

    Schutzschirmverfahren
    Kooperationsmodelle im internationalen Insolvenzrecht
    • 2014

      Seit Inkrafttreten des ESUG konnte die Praxis zahlreiche Erfahrungen mit den neuen Regeln und Rahmenkonditionen des Schutzschirmverfahrens sammeln. Das Buch greift diese Erfahrungen auf und führt sie fort. Es bietet Orientierung, Hilfestellung und Unterstützung für die Vorüberlegung und Entscheidungsfindung sowie für die konkrete Vorbereitung und Durchführung eines Schutzschirmverfahrens. Dabei steht die absolute Praxisrelevanz stets im Vordergrund. Ein Arbeitsmittel für den professionellen Einsatz. Die Überwindung der Krise als Ziel: Die Kernproblematik im Sanierungsprozess stellt die Krise des Unternehmens dar. Es gilt, ein betriebswirtschaftliches Problem zu lösen und dessen Ursachen zu beseitigen. Im Rahmen der Bemühungen um eine Krisenbewältigung bekämpfen manche Unternehmen nur die Symptome einer sich vertiefenden Krise. Das vorliegende Werk hilft weiter, denn es zeigt gangbare Wege auf und bietet praxisgerechte Erläuterungen. Dieser Titel ist auch Bestandteil des Paketangebots zum ESUG (ISBN 978-3-8145-8198-9).

      Schutzschirmverfahren
    • 2001

      Empfiehlt sich für das deutsche internationale Insolvenzrecht eine Neuorientierung? Die Unternehmen agieren zunehmend international, was das Insolvenzrisiko durch Zweigniederlassungen und Tochtergesellschaften verringert. Dennoch bleibt das Risiko eines grenzüberschreitenden wirtschaftlichen Zusammenbruchs bestehen. Für diesen Fall sollte eine rechtliche Ordnung existieren, die grenzüberschreitende Liquidationen und Sanierungen ohne juristische Reibungsverluste ermöglicht. Derzeit gibt es in Deutschland und vielen anderen Ländern keine solchen konkreten Regeln. Die Europäische Union hat für 14 der 15 Mitgliedstaaten detaillierte Regeln zur internationalen Kooperation bei grenzüberschreitenden Insolvenzen erlassen, die jedoch nicht auf Drittstaaten anwendbar sind. Diese Regelungen stehen im Wettbewerb mit dem UNCITRAL-Modellgesetz, das einen pragmatischen Ansatz zur Zusammenarbeit von Verwaltern und Insolvenzgerichten in mehreren Staaten verfolgt. Da die deutsche Außenwirtschaft über die EU hinausgeht, sollte ein neues internationales Insolvenzrecht die grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit allen relevanten Staaten ermöglichen. Der Autor analysiert die Kooperationsmechanismen der Europäischen Verordnung, des UNCITRAL-Modellgesetzes, des Schweizer Rechts, des Europaratsübereinkommens sowie des US-amerikanischen Rechts und vergleicht diese mit Alternativen aus der Literatur. Daraus zieht er Schlüsse zur optimalen Regelung der g

      Kooperationsmodelle im internationalen Insolvenzrecht