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Negative Einkünfte und Grundfreiheiten des Unionsrechts

Ein Vorschlag zur Berücksichtigung inländischer Verluste bei grenzüberschreitender Unternehmenstätigkeit unter Beachtung des Symmetrieprinzips

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Die Publikation behandelt die steuerliche Verlustberücksichtigung bei grenzüberschreitender Unternehmenstätigkeit in Europa, einschließlich internationaler Einheitsunternehmen und Unternehmensgruppen. Seit den EuGH-Urteilen in den Fällen Marks & Spencer und Lidl Belgium wird die Frage, ob und inwieweit Auslandsverluste bei inländischen Unternehmensmitgliedern berücksichtigt werden, intensiv im Kontext des Unionsrechts und der Grundfreiheiten diskutiert. Der Autor betrachtet nicht nur Outbound-Sachverhalte, sondern auch Inbound-Investitionen. Zudem wird untersucht, wie inländische Verluste bei international tätigen Einheitsunternehmen und Unternehmensgruppen behandelt werden. Die Arbeit beginnt mit einer kurzen Problembeschreibung der Verlustbehandlung in verschiedenen Fallkonstellationen und skizziert den abkommensrechtlichen Rahmen. Der Schwerpunkt liegt auf der unionsrechtlichen Untersuchung anhand der Grundfreiheiten. Abschließend wird ein Lösungsvorschlag zur Verlustverrechnungsproblematik bei grenzüberschreitender Unternehmenstätigkeit präsentiert, der sich auf die steuerliche Behandlung von Inlandsverlusten konzentriert und nicht auf die Berücksichtigung ausländischer negativer Einkünfte. Eine konsequente Umsetzung dieses Vorschlags könnte dazu beitragen, die Herausforderungen der grenzüberschreitenden Verlustberücksichtigung zu lösen.

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Negative Einkünfte und Grundfreiheiten des Unionsrechts, Christian Ruhland

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2017
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