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Ihr habt hier keinen Namen mehr!

Die Geschichte des KZ-Außenlagers Bremen-Blumenthal

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  • 292pagine
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Auf einem Parkgelände in Bremen-Blumenthal entstand 1944 ein Außenlager des Hamburger KZ Neuengamme. Die aus ihrer Heimat verschleppten ausländischen Häftlinge mussten in Gebäuden der benachbarten Wollkämmerei, auf der Krupp-Werft in Bremen-Stadt und beim Bauprojekt des U-Boot-Bunkers »Valentin« arbeiten. Wie kann die Geschichte des KZ Blumenthal geschrieben werden? Die wichtigsten NS-Dokumente wurden bei Kriegsende vernichtet. Jedoch: Verbleibende Unterlagen und die Schilderungen der überlebenden Häftlinge geben einen Einblick in die Geschehnisse der Jahre 1944/45. Das vorliegende Buch bewertet mit fragender Empathie und dem abwägenden Blick des Historikers die vorhandenen Dokumente und schildert einen Lager-Kosmos, in dem die Häftlinge systematisch ausgebeutet und terrorisiert wurden. Was geschah am Tag der Evakuierung des Konzentrationslagers Bremen-Blumenthal Anfang April 1945? Nebenstehendes Bild ist untertitelt »Kapo vor seinen fünf erstochenen Opfern«. Kapos waren Funktionshäftlinge im Dienst der SS. Der Maler ist der ehemalige KZ-Häftling Pierre Fertil, der Jahrzehnte später nachts malte, um dem Grauen der Erinnerung etwas entgegenzusetzen.

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Ihr habt hier keinen Namen mehr!, Karsten Ellebrecht

Lingua
Pubblicato
2022
Rilegatura
(In brossura)
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Titolo
Ihr habt hier keinen Namen mehr!
Sottotitolo
Die Geschichte des KZ-Außenlagers Bremen-Blumenthal
Lingua
Tedesco
Pubblicato
2022
Formato
In brossura
Pagine
292
ISBN13
9783954942718
Serie
Tag
Descrizione
Auf einem Parkgelände in Bremen-Blumenthal entstand 1944 ein Außenlager des Hamburger KZ Neuengamme. Die aus ihrer Heimat verschleppten ausländischen Häftlinge mussten in Gebäuden der benachbarten Wollkämmerei, auf der Krupp-Werft in Bremen-Stadt und beim Bauprojekt des U-Boot-Bunkers »Valentin« arbeiten. Wie kann die Geschichte des KZ Blumenthal geschrieben werden? Die wichtigsten NS-Dokumente wurden bei Kriegsende vernichtet. Jedoch: Verbleibende Unterlagen und die Schilderungen der überlebenden Häftlinge geben einen Einblick in die Geschehnisse der Jahre 1944/45. Das vorliegende Buch bewertet mit fragender Empathie und dem abwägenden Blick des Historikers die vorhandenen Dokumente und schildert einen Lager-Kosmos, in dem die Häftlinge systematisch ausgebeutet und terrorisiert wurden. Was geschah am Tag der Evakuierung des Konzentrationslagers Bremen-Blumenthal Anfang April 1945? Nebenstehendes Bild ist untertitelt »Kapo vor seinen fünf erstochenen Opfern«. Kapos waren Funktionshäftlinge im Dienst der SS. Der Maler ist der ehemalige KZ-Häftling Pierre Fertil, der Jahrzehnte später nachts malte, um dem Grauen der Erinnerung etwas entgegenzusetzen.