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Hans Werner Henze - Musik und Sprache

Musik und Sprache

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Hans Werner Henze, geboren am 1. Juli 1926 in Gütersloh, wurde stark von den Erfahrungen des Nationalsozialismus geprägt. Der frühe Klavierunterricht und das Studium an der Staatsmusikschule Braunschweig traten hinter den Erlebnissen von Faschismus und Krieg zurück. Sein Vater, ein nazistischer Lehrer, und die Gewalt der SS gegen Jugendliche hinterließen bleibende Eindrücke. 1945 kam Henze in englische Kriegsgefangenschaft, was ihn zum Antifaschisten machte. Nach dem Krieg studierte er Komposition bei Wolfgang Fortner und feierte schnell Erfolge, darunter die Uraufführung seines Kammerkonzerts (1946). Trotz einiger Skandale erwarb er sich mit seinen Balletten und Opern den Ruf als bedeutendster zeitgenössischer Komponist des Musiktheaters. Ab 1966 durchlebte er eine Identitätskrise, die ihn zu einer politischen Neuausrichtung führte. Er komponierte Werke zu politischen Themen, während er auch implizit politische Inhalte in anderen Stücken verarbeitete. 1953 zog er nach Italien, wo er als Außenseiter lebte und enge Freundschaften pflegte. Henze betrachtete sich trotz seines Lebens in Italien als deutschen Komponisten. Er starb am 27. Oktober in Dresden und wurde in Marino beigesetzt. Henze war Professor für Komposition und gründete mehrere kulturelle Projekte, die ihm weltweite Anerkennung einbrachten, darunter den Ernst von Siemens-Musikpreis und das Praemium Imperiale.

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Hans Werner Henze - Musik und Sprache, Ulrich Tadday

Lingua
Pubblicato
2006
Rilegatura
(In brossura)
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Titolo
Hans Werner Henze - Musik und Sprache
Sottotitolo
Musik und Sprache
Lingua
Tedesco
Pubblicato
2006
Formato
In brossura
Pagine
128
ISBN10
3883778303
ISBN13
9783883778303
Serie
Descrizione
Hans Werner Henze, geboren am 1. Juli 1926 in Gütersloh, wurde stark von den Erfahrungen des Nationalsozialismus geprägt. Der frühe Klavierunterricht und das Studium an der Staatsmusikschule Braunschweig traten hinter den Erlebnissen von Faschismus und Krieg zurück. Sein Vater, ein nazistischer Lehrer, und die Gewalt der SS gegen Jugendliche hinterließen bleibende Eindrücke. 1945 kam Henze in englische Kriegsgefangenschaft, was ihn zum Antifaschisten machte. Nach dem Krieg studierte er Komposition bei Wolfgang Fortner und feierte schnell Erfolge, darunter die Uraufführung seines Kammerkonzerts (1946). Trotz einiger Skandale erwarb er sich mit seinen Balletten und Opern den Ruf als bedeutendster zeitgenössischer Komponist des Musiktheaters. Ab 1966 durchlebte er eine Identitätskrise, die ihn zu einer politischen Neuausrichtung führte. Er komponierte Werke zu politischen Themen, während er auch implizit politische Inhalte in anderen Stücken verarbeitete. 1953 zog er nach Italien, wo er als Außenseiter lebte und enge Freundschaften pflegte. Henze betrachtete sich trotz seines Lebens in Italien als deutschen Komponisten. Er starb am 27. Oktober in Dresden und wurde in Marino beigesetzt. Henze war Professor für Komposition und gründete mehrere kulturelle Projekte, die ihm weltweite Anerkennung einbrachten, darunter den Ernst von Siemens-Musikpreis und das Praemium Imperiale.