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Die versandete Zeit

Roman

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Die versandete Zeit ist Tomás González‘ komplexester und ehrgeizigster Roman, den viele Fans als seinen schönsten betrachten. Der Autor spannt einen Bogen zwischen den Zeiten (1911–1978) und Kontinenten (Südamerika–Europa), ohne dass die Geschichte aus der Hand gleitet. Im Kern handelt es sich um eine Liebesgeschichte über Josefinas lebenslange Liebe zu Alfonso, der aus der Provinz in die Hauptstadt und die Welt aufbricht, um schließlich eine andere zu heiraten. Doch das Buch ist weit mehr: Es ist ein Reisebericht durch das Kolumbien vor 100 Jahren, in dem Landschaften, Verkehrsmittel und das soziale Ambiente des frühen technischen Zeitalters lebendig werden. Zudem wird eine Verbindung nach Europa geschlagen, als Alfonso in Belgien vom Ersten Weltkrieg überrascht wird und die Schrecken des Krieges miterlebt, was es auch zu einem Antikriegsbuch macht. Darüber hinaus thematisiert das Werk den Schreibprozess eines Romans, da der Autor als Chronist León die Geschichte von Alfonso und Josefina durch Alfonsos Tagebücher und Gespräche mit der alten Josefina erforscht. Der Autor beschreibt das Buch als eine Erzählung über Zeit und Erinnerung, die die Protagonistin unsterblich macht. Die Kapitel über die greise Josefina gehören zu den zartesten und schönsten Seiten der kolumbianischen Literatur.

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Die versandete Zeit, Tomás González

Lingua
Pubblicato
2010
Rilegatura
(Copertina rigida)
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Titolo
Die versandete Zeit
Sottotitolo
Roman
Lingua
Tedesco
Editore
Ed. 8
Pubblicato
2010
Formato
Copertina rigida
Pagine
240
ISBN10
3859901575
ISBN13
9783859901575
Serie
Descrizione
Die versandete Zeit ist Tomás González‘ komplexester und ehrgeizigster Roman, den viele Fans als seinen schönsten betrachten. Der Autor spannt einen Bogen zwischen den Zeiten (1911–1978) und Kontinenten (Südamerika–Europa), ohne dass die Geschichte aus der Hand gleitet. Im Kern handelt es sich um eine Liebesgeschichte über Josefinas lebenslange Liebe zu Alfonso, der aus der Provinz in die Hauptstadt und die Welt aufbricht, um schließlich eine andere zu heiraten. Doch das Buch ist weit mehr: Es ist ein Reisebericht durch das Kolumbien vor 100 Jahren, in dem Landschaften, Verkehrsmittel und das soziale Ambiente des frühen technischen Zeitalters lebendig werden. Zudem wird eine Verbindung nach Europa geschlagen, als Alfonso in Belgien vom Ersten Weltkrieg überrascht wird und die Schrecken des Krieges miterlebt, was es auch zu einem Antikriegsbuch macht. Darüber hinaus thematisiert das Werk den Schreibprozess eines Romans, da der Autor als Chronist León die Geschichte von Alfonso und Josefina durch Alfonsos Tagebücher und Gespräche mit der alten Josefina erforscht. Der Autor beschreibt das Buch als eine Erzählung über Zeit und Erinnerung, die die Protagonistin unsterblich macht. Die Kapitel über die greise Josefina gehören zu den zartesten und schönsten Seiten der kolumbianischen Literatur.