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"Bin Dichter nur der Posse": Johann Nepomuk Nestroy

Versuch einer Biographie

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  • 312pagine
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Der Titel „Bin Dichter nur der Posse“ stammt von Johann Nepomuk Nestroy und spiegelt seine ironische Bescheidenheit wider. Nestroy, der als „Wiener Aristophanes“ gilt, zeigte in seinem Leben mit all seinen Höhen und Tiefen eine distanzierte Sicht. Ein Kritiker bemerkte 1848, dass seine Stücke sowohl Furore als auch Fiaskos auslösten. Sein literarisches Schaffen begann mit parodistischen Zauberspielen und erreichte zwischen 1840 und 1842 einen Höhepunkt mit klassischen Possen. In den folgenden Jahrzehnten bis zu seinen letzten Einaktern spiegelten seine Werke die Spannungen von Vormärz, Revolution und Restauration wider. Obwohl Nestroy auf den ersten Blick weltgewandt und selbstsicher erscheint, offenbart eine genauere Betrachtung die Komplexität seines Charakters in Beruf und Privatleben. Seine Rolle als charismatischer Schauspieler, satirischer Dichter und oft unterschätzter Theaterdirektor wird im Kontext des Wiener Vorstadttheaters sowie der internationalen Theaterkultur seiner Zeit betrachtet. Dieser Band versucht, auf Basis der historischen Nestroy-Ausgabe eine „lesbare“ Biographie zu schaffen, die ohne Fachterminologie auskommt, jedoch auf überlieferte Quellen achtet. Mehr als 70 Abbildungen veranschaulichen die Vielseitigkeit seines Lebens und Schaffens.

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"Bin Dichter nur der Posse": Johann Nepomuk Nestroy, William Edgar Yates

Lingua
Pubblicato
2012,
Condizioni del libro
Danneggiato
Prezzo
18,65 €

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Titolo
"Bin Dichter nur der Posse": Johann Nepomuk Nestroy
Sottotitolo
Versuch einer Biographie
Lingua
Tedesco
Editore
Lehner
Pubblicato
2012
Pagine
312
ISBN10
3901749977
ISBN13
9783901749971
Serie
Categoria
Descrizione
Der Titel „Bin Dichter nur der Posse“ stammt von Johann Nepomuk Nestroy und spiegelt seine ironische Bescheidenheit wider. Nestroy, der als „Wiener Aristophanes“ gilt, zeigte in seinem Leben mit all seinen Höhen und Tiefen eine distanzierte Sicht. Ein Kritiker bemerkte 1848, dass seine Stücke sowohl Furore als auch Fiaskos auslösten. Sein literarisches Schaffen begann mit parodistischen Zauberspielen und erreichte zwischen 1840 und 1842 einen Höhepunkt mit klassischen Possen. In den folgenden Jahrzehnten bis zu seinen letzten Einaktern spiegelten seine Werke die Spannungen von Vormärz, Revolution und Restauration wider. Obwohl Nestroy auf den ersten Blick weltgewandt und selbstsicher erscheint, offenbart eine genauere Betrachtung die Komplexität seines Charakters in Beruf und Privatleben. Seine Rolle als charismatischer Schauspieler, satirischer Dichter und oft unterschätzter Theaterdirektor wird im Kontext des Wiener Vorstadttheaters sowie der internationalen Theaterkultur seiner Zeit betrachtet. Dieser Band versucht, auf Basis der historischen Nestroy-Ausgabe eine „lesbare“ Biographie zu schaffen, die ohne Fachterminologie auskommt, jedoch auf überlieferte Quellen achtet. Mehr als 70 Abbildungen veranschaulichen die Vielseitigkeit seines Lebens und Schaffens.