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So leben wir!

Sprachverwirrung im Speckgürtel - Eine Satire

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  • 168pagine
  • 6 ore di lettura

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Das hochmoderne wording des 21. Jahrhunderts ist so schön! So kreativ und originell! So vielfältig und individuell! So weltgewandt und so verheißungsvoll! Es holt die ganze Welt zu uns und trägt uns in die ganze Welt hinaus. Suburbanes Wohlfühlen ist jetzt kosmopolitisch. Und, mal ehrlich, sind wir das nicht auch? Beatrice Bourciers Heimat-Satire stellt die Effekte einer digitalaffinen Sprache aus, die vorgibt, alteingesessene Kategorisierungen entgrenzen zu können; einer Sprache, die vorgibt, demokratisch zu sein. Das ist zugleich eine Sprache, die immer schon ironisch ihre eigene Kritik mitliefert und sich nicht so ganz ernst nimmt. Frei nach dem Motto: »Wir kaufen ein Lichthaus und machen das Licht aus.« Inflationäres Gebrabbel, das den sehnsuchtsvollen Ruf nach einem Heimat-Ministerium vorwegnimmt. Und da gehen dann wirklich die Lichter aus...

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So leben wir!, Beatrice Bourcier

Lingua
Pubblicato
2018
Rilegatura
(In brossura),
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In ottime condizioni
Prezzo
4,89 €

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Titolo
So leben wir!
Sottotitolo
Sprachverwirrung im Speckgürtel - Eine Satire
Lingua
Tedesco
Pubblicato
2018
Formato
In brossura
Pagine
168
ISBN10
3955582248
ISBN13
9783955582241
Serie
Categoria
Descrizione
Das hochmoderne wording des 21. Jahrhunderts ist so schön! So kreativ und originell! So vielfältig und individuell! So weltgewandt und so verheißungsvoll! Es holt die ganze Welt zu uns und trägt uns in die ganze Welt hinaus. Suburbanes Wohlfühlen ist jetzt kosmopolitisch. Und, mal ehrlich, sind wir das nicht auch? Beatrice Bourciers Heimat-Satire stellt die Effekte einer digitalaffinen Sprache aus, die vorgibt, alteingesessene Kategorisierungen entgrenzen zu können; einer Sprache, die vorgibt, demokratisch zu sein. Das ist zugleich eine Sprache, die immer schon ironisch ihre eigene Kritik mitliefert und sich nicht so ganz ernst nimmt. Frei nach dem Motto: »Wir kaufen ein Lichthaus und machen das Licht aus.« Inflationäres Gebrabbel, das den sehnsuchtsvollen Ruf nach einem Heimat-Ministerium vorwegnimmt. Und da gehen dann wirklich die Lichter aus...