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Tischlers Auftritt

Roman

Parametri

  • 475pagine
  • 17 ore di lettura

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Ernst Ewald Tischler will endlich mehr sein als nur Mitläufer der 68er-Bewegung. Jahrzehnte später hat er vor, sich in revolutionärer Praxis zu beweisen. Als Gast einer Kochsendung ist Tischler auf dem Weg ins Fernsehstudio, aber er verfolgt nur ein Ziel: Rache an dem eindimensionalen Medium. Ihm gibt er die Schuld am allgemeinen Niedergang, zumal an dem der eigenen Familie. Unterwegs denkt der angeschlagene Querulant an seine Jugend und Studentenzeit zurück. Am eigenen Leib erlebte der gebürtige Pfälzer und Kleinbürger den Kampf zwischen spießiger Verklemmtheit und Kritischer Theorie, als sich damals die Gesellschaft neu justierte – irgendwo zwischen Frankfurter Schule und Frankfurter Kranz. Auf der Suche nach seiner eigenen lebensgeschichtlichen Logik erinnert sich Tischler an überfüllte Hörsäle und besetzte Häuser, Studententheater und Stammheim, den faschistischen Vater, einen Sommer mit der Frau seines Lebens und an Zwetschgenkuchen im Deutschen Herbst.

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Tischlers Auftritt, Joachim Geil

Lingua
Pubblicato
2012
Rilegatura
(In brossura)
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Titolo
Tischlers Auftritt
Sottotitolo
Roman
Lingua
Tedesco
Editore
Steidl
Pubblicato
2012
Formato
In brossura
Pagine
475
ISBN10
3869305126
ISBN13
9783869305127
Serie
Categoria
Descrizione
Ernst Ewald Tischler will endlich mehr sein als nur Mitläufer der 68er-Bewegung. Jahrzehnte später hat er vor, sich in revolutionärer Praxis zu beweisen. Als Gast einer Kochsendung ist Tischler auf dem Weg ins Fernsehstudio, aber er verfolgt nur ein Ziel: Rache an dem eindimensionalen Medium. Ihm gibt er die Schuld am allgemeinen Niedergang, zumal an dem der eigenen Familie. Unterwegs denkt der angeschlagene Querulant an seine Jugend und Studentenzeit zurück. Am eigenen Leib erlebte der gebürtige Pfälzer und Kleinbürger den Kampf zwischen spießiger Verklemmtheit und Kritischer Theorie, als sich damals die Gesellschaft neu justierte – irgendwo zwischen Frankfurter Schule und Frankfurter Kranz. Auf der Suche nach seiner eigenen lebensgeschichtlichen Logik erinnert sich Tischler an überfüllte Hörsäle und besetzte Häuser, Studententheater und Stammheim, den faschistischen Vater, einen Sommer mit der Frau seines Lebens und an Zwetschgenkuchen im Deutschen Herbst.