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Trierer Beiträge zu den historischen Kulturwissenschaften - 16: Intrigen - Die Macht der Möglichkeiten in der mittelhochdeutschen Epik

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  • 328pagine
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Die Autorin untersucht das literarische Motiv der Intrige in mittelhochdeutschen Romanen und Epen des 12. bis 14. Jahrhunderts. Dabei wird der bislang vage Intrigenbegriff konkretisiert, um die vielfältigen Nuancen und Variationen von Intrigenhandlungen herauszuarbeiten. Intrigen sind nicht nur zentrale Motive, sondern oft unverzichtbare Bestandteile der Erzählungen: Ohne sie gäbe es kein ‚Rolandslied‘, die Geschichte um ‚Herzog Ernst‘ wäre schnell erzählt, und Tristan bliebe ohne Isolde. Sie beeinflussen maßgeblich die Erzählstruktur und fungieren häufig als primum movens eines Textes. Intrigen bringen Figuren zum Handeln, schaffen Konflikte und Spannungsbögen und verhindern den Abbruch der Erzählung. Innerhalb der Erzählung sind sie unverzichtbar, ebenso für den Erzähler und Dichter. Das Intrigenpersonal besteht aus komplexen, mehrdimensionalen Figuren, die versuchen, über ihr Schicksal hinauszuwachsen. Intrigen bieten insbesondere Frauenfiguren, die oft passiv angelegt sind, neue Handlungsmöglichkeiten. In der höfischen Literatur sind Intrigen weit verbreitet und übernehmen verschiedene erzähltechnische Funktionen. Sie stehen im Zusammenhang mit Machtkonstellationen und tragen zur Fiktionalitätsdebatte bei. Untersucht werden Werke wie das ‚Rolandslied‘, Strickers ‚Karl‘, das ‚Nibelungenlied‘ und viele andere.

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Trierer Beiträge zu den historischen Kulturwissenschaften - 16: Intrigen - Die Macht der Möglichkeiten in der mittelhochdeutschen Epik, Katharina Hanuschkin, Ginette di Vita-Evrard, Maria Antonietta Rizzo

Lingua
Pubblicato
2015
Rilegatura
(Copertina rigida),
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In buone condizioni
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66,99 €

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Titolo
Trierer Beiträge zu den historischen Kulturwissenschaften - 16: Intrigen - Die Macht der Möglichkeiten in der mittelhochdeutschen Epik
Lingua
Tedesco
Editore
Reichert
Pubblicato
2015
Formato
Copertina rigida
Pagine
328
ISBN10
3954900866
ISBN13
9783954900862
Serie
Descrizione
Die Autorin untersucht das literarische Motiv der Intrige in mittelhochdeutschen Romanen und Epen des 12. bis 14. Jahrhunderts. Dabei wird der bislang vage Intrigenbegriff konkretisiert, um die vielfältigen Nuancen und Variationen von Intrigenhandlungen herauszuarbeiten. Intrigen sind nicht nur zentrale Motive, sondern oft unverzichtbare Bestandteile der Erzählungen: Ohne sie gäbe es kein ‚Rolandslied‘, die Geschichte um ‚Herzog Ernst‘ wäre schnell erzählt, und Tristan bliebe ohne Isolde. Sie beeinflussen maßgeblich die Erzählstruktur und fungieren häufig als primum movens eines Textes. Intrigen bringen Figuren zum Handeln, schaffen Konflikte und Spannungsbögen und verhindern den Abbruch der Erzählung. Innerhalb der Erzählung sind sie unverzichtbar, ebenso für den Erzähler und Dichter. Das Intrigenpersonal besteht aus komplexen, mehrdimensionalen Figuren, die versuchen, über ihr Schicksal hinauszuwachsen. Intrigen bieten insbesondere Frauenfiguren, die oft passiv angelegt sind, neue Handlungsmöglichkeiten. In der höfischen Literatur sind Intrigen weit verbreitet und übernehmen verschiedene erzähltechnische Funktionen. Sie stehen im Zusammenhang mit Machtkonstellationen und tragen zur Fiktionalitätsdebatte bei. Untersucht werden Werke wie das ‚Rolandslied‘, Strickers ‚Karl‘, das ‚Nibelungenlied‘ und viele andere.