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Die Politisierung der Springer-Presse im Kalten Krieg

Eine Betrachtung der Sportberichterstattung während der Olympischen Spiele 1976 in Montreal

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  • 112pagine
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Die Olympischen Spiele hatten im Kalten Krieg Symbolcharakter. Sportliche Überlegenheit konnte im Konflikt zwischen West und Ost vor der ganzen Welt demonstriert werden. Während die Sportberichterstattung der DDR zentral von der SED gesteuert wurde, sagte man den deutschen Sportjournalisten in der damaligen Zeit eine unpolitische Haltung nach. Der Hamburger Verleger Axel Springer verfolgte einen Konfrontationskurs gegen die DDR und die UdSSR und nahm erheblichen politischen Einfluss auf seine Zeitungen. Aufgrund der hohen Bedeutung der Olympischen Spiele und der sportlichen Dominanz der Ostblock-Staaten wird deshalb vermutet, dass es in seinem Verlag auch politisch intendierte Eingriffe bei der Sportberichterstattung gab. Diese Arbeit untersucht diese Vermutung am Beispiel der Welt-Zeitung während der Olympischen Spiele 1976 in Montreal.

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Die Politisierung der Springer-Presse im Kalten Krieg, Karol Herrmann

Lingua
Pubblicato
2012
Rilegatura
(In brossura)
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Titolo
Die Politisierung der Springer-Presse im Kalten Krieg
Sottotitolo
Eine Betrachtung der Sportberichterstattung während der Olympischen Spiele 1976 in Montreal
Lingua
Tedesco
Pubblicato
2012
Formato
In brossura
Pagine
112
ISBN10
3639403959
ISBN13
9783639403954
Serie
Descrizione
Die Olympischen Spiele hatten im Kalten Krieg Symbolcharakter. Sportliche Überlegenheit konnte im Konflikt zwischen West und Ost vor der ganzen Welt demonstriert werden. Während die Sportberichterstattung der DDR zentral von der SED gesteuert wurde, sagte man den deutschen Sportjournalisten in der damaligen Zeit eine unpolitische Haltung nach. Der Hamburger Verleger Axel Springer verfolgte einen Konfrontationskurs gegen die DDR und die UdSSR und nahm erheblichen politischen Einfluss auf seine Zeitungen. Aufgrund der hohen Bedeutung der Olympischen Spiele und der sportlichen Dominanz der Ostblock-Staaten wird deshalb vermutet, dass es in seinem Verlag auch politisch intendierte Eingriffe bei der Sportberichterstattung gab. Diese Arbeit untersucht diese Vermutung am Beispiel der Welt-Zeitung während der Olympischen Spiele 1976 in Montreal.