Bookbot

Literatur als Voraussetzung der Kulturgeschichte

Schauplätze von Shakespeare bis Benjamin

Maggiori informazioni sul libro

Die Wahlverwandtschaft zwischen Literatur- und Kulturwissenschaft bildet die Grundlage der Studien. Die Ausgangsthese besagt, dass unser Wissen von Kulturgeschichte aus der Lektüre resultiert. Die Fähigkeit, Texte zu entschlüsseln, wird auf verschiedene Hinterlassenschaften übertragen, einschließlich schriftlicher, bildlicher und graphischer Darstellungen sowie Topographien und Überresten. Die Betrachtung des Daseins als Schrift bedeutet, philologische Methoden zu übernehmen und die Figurativität, Ikonographik und Medialität von Darstellungen zu analysieren. Im Gegensatz zur Histoire Naturelle fokussiert die Historie Culturelle weniger auf die Ordnung der Dinge, sondern auf symbolische Praktiken und Deutungsmuster sowie die Entstehung kulturellen Wissens. Der Blick richtet sich auf exemplarische Szenarien und signifikante Details, wobei Affekte in der Geschichte und die Historizität des Wissens eine zentrale Rolle spielen. Der Umgang mit religiösen Überlieferungen wird ebenso berücksichtigt wie der medienbedingte Wandel von Kulturtechniken. Kulturwissenschaft wird nicht als neue Disziplin betrachtet, sondern als Arbeit an Übergängen, wobei Schauplätze und Figuren wie Konversion und Übersetzung im Mittelpunkt stehen. Autoren wie Freud, Benjamin und Warburg sind entscheidend für die Methode, die Studien zu Shakespeare, Kleist, Freud, Benjamin, Susan Taubes und den aktuellen Cultural Studies umfasst und kulturgeschichtliche Spure

Acquisto del libro

Literatur als Voraussetzung der Kulturgeschichte, Sigrid Weigel

Lingua
Pubblicato
2003
Rilegatura
(In brossura),
Condizioni del libro
In ottime condizioni
Prezzo
51,39 €

Metodi di pagamento

Ancora nessuna valutazione.

Titolo
Literatur als Voraussetzung der Kulturgeschichte
Sottotitolo
Schauplätze von Shakespeare bis Benjamin
Lingua
Tedesco
Editore
Fink
Pubblicato
2003
Formato
In brossura
Pagine
306
ISBN10
377053705X
ISBN13
9783770537051
Serie
Descrizione
Die Wahlverwandtschaft zwischen Literatur- und Kulturwissenschaft bildet die Grundlage der Studien. Die Ausgangsthese besagt, dass unser Wissen von Kulturgeschichte aus der Lektüre resultiert. Die Fähigkeit, Texte zu entschlüsseln, wird auf verschiedene Hinterlassenschaften übertragen, einschließlich schriftlicher, bildlicher und graphischer Darstellungen sowie Topographien und Überresten. Die Betrachtung des Daseins als Schrift bedeutet, philologische Methoden zu übernehmen und die Figurativität, Ikonographik und Medialität von Darstellungen zu analysieren. Im Gegensatz zur Histoire Naturelle fokussiert die Historie Culturelle weniger auf die Ordnung der Dinge, sondern auf symbolische Praktiken und Deutungsmuster sowie die Entstehung kulturellen Wissens. Der Blick richtet sich auf exemplarische Szenarien und signifikante Details, wobei Affekte in der Geschichte und die Historizität des Wissens eine zentrale Rolle spielen. Der Umgang mit religiösen Überlieferungen wird ebenso berücksichtigt wie der medienbedingte Wandel von Kulturtechniken. Kulturwissenschaft wird nicht als neue Disziplin betrachtet, sondern als Arbeit an Übergängen, wobei Schauplätze und Figuren wie Konversion und Übersetzung im Mittelpunkt stehen. Autoren wie Freud, Benjamin und Warburg sind entscheidend für die Methode, die Studien zu Shakespeare, Kleist, Freud, Benjamin, Susan Taubes und den aktuellen Cultural Studies umfasst und kulturgeschichtliche Spure