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Sabine Bayreuther

    Schmerz
    Meditation
    • Meditation

      • 80pagine
      • 3 ore di lettura

      Der Begriff der Meditation hat eine große Bedeutungsbreite. In der Grundbedeutung bei Cicero und Quintilian meint Meditation das intensive Nachdenken, das durch Konzentration der geistigen und körperlichen Kräfte gekennzeichnet ist. Leibarbeit gehört also auch hier schon zur Meditation und dient der "Innerung" (Friso Melzer). Die Vielfalt der meditativen Formen ist erstaunlich: Das Tagzeitengebet christlicher Gemeinschaften, die mystische Versenkung, die Exerzitien des Ignatius, das Gut des Kirchenliedes, das bei Johann Gerhard in den "Meditiationes sacrae" gesammelt wurde, bis hin zu den "Predigtmeditationen" und vielem anderen. In den Berneuchener Gemeinschaften übte man von Anfang an die gegenständliche und nicht gegenständliche Meditation. Leibarbeit und "Sitzen in der Stille", Herzensgebet und Kontemplation, Eutonie und Yoga sind feste Bestandteile im Programm geistlicher Einkehrhäuser. Das Quatemberheft gibt Erfahrungen mit verschiedenen Weisen der Meditation wieder und reflektiert ihre Anwendung innerhalb der christlichen Spiritualität.

      Meditation
    • Schmerz

      • 80pagine
      • 3 ore di lettura

      Schmerz und Freude liegen in einer Schale; ihre Mischung ist der Menschen Los, sagt der Dichter Johann Gottfried Seume. Dass Menschen sich ein Leben ohne Schmerz wunschen, ist naturlich. Schmerz wird vermieden, betaubt, ausgegrenzt. Leistungssportler aber gehen immer wieder bis an die Schmerzgrenze und daruber hinaus, um Erfolge zu erzielen. Die Palliativmedizin bemuht sich, Schmerzen zu nehmen und ein Sterben in Wurde zu ermoglichen. Die Betrachtung des Schmerzensmanns Christus und der schmerzensreichen Mutter Gottes bluhte besonders in einer Zeit, in der die Methoden zur Schmerzbekampfung noch nicht weit entwickelt waren. Dem Phanomen des Schmerzes nachzugehen, den Umgang mit dem eigenen und fremdem Schmerz zu betrachten, die Hoffnung aufzuzeigen, die uber den Schmerz hinaus reicht, ist Anliegen dieses Quatember-Heftes.

      Schmerz