Bookbot

Inger-Maria Mahlke

    14 dicembre 1977
    Archipel
    Rechnung offen
    Wie Ihr wollt
    Unsereins
    Silberfischchen
    • Silberfischchen

      • 198pagine
      • 7 ore di lettura

      »Sie erzählt mit Finesse und Biss.« Peter Weber In ihrem aufsehenerregenden Debüt erzählt die gefeierte Open-Mike-Preisträgerin Inger-Maria Mahlke eine faszinierende Geschichte über Misstrauen, Abhängigkeit und erotische Anziehung. Hermann Mildt war Polizeibeamter, bis man ihn frühpensionierte, weil er seine tote Frau im Garten fotografierte. Eher unfreiwillig nimmt er Jana Potulski bei sich auf, sie ist Polin ohne Papiere und sucht eine Übernachtungsmöglichkeit. Warum er sich auf sie einlässt, kann er nicht sagen. Er darf ihre Brüste berühren, abends im Bad. Nach drei Tagen läuft sie ihm weg. Erst sucht er sie, dann wartet er, und schließlich findet er sie auf der Straße wieder. Und Jana Potulski kehrt mit ihm in die Wohnung zurück. Doch dann geht alles drunter und drüber. – Meisterhaft im Ton und voll untergründiger Spannung schildert Mahlke die Geschichte einer ungewollten Annäherung, einer Entwahrlosung – ein Roman ganz auf der Höhe unserer Zeit.

      Silberfischchen
      3,2
    • Unsereins

      • 496pagine
      • 18 ore di lettura

      «Ein Gegenstück zu den ‹Buddenbrooks› aus heutiger Perspektive ... Und ein großer Spaß.» Denis Scheck Eine Lübecker Familie, protestantisch, konservativ, kaisertreu: die Lindhorsts. 1890 kommt Marthe in einem weitläufigen Patrizierhaus zur Welt. Um sie eine Schar älterer Brüder, deren Freiheiten nicht ihre sein werden. Und doch ist es ein Leben mit glänzenden Aussichten. Bis ein Bestsellerroman, verfasst vom Sohn eines verstorbenen Bekannten, den Lindhorsts klarmacht, dass sie für ihr Umfeld auch nach Generationen noch immer «die Jüdischen» sind. Ein Familienepos über mehrere Generationen: der neue Roman der Buchpreisträgerin. «Man muss diese Autorin einmal mehr bewundern: für ihr bislang zugänglichstes Werk, für die Subtilität, mit der sie Beziehungen, Machtgefälle und die Regeln der Zeit beschreibt, in der es spielt ... Ein wagemutiger, erstaunlicher, toller Roman.» Hamburger Abendblatt

      Unsereins
      3,3
    • Wie Ihr wollt

      • 269pagine
      • 10 ore di lettura

      In dieser bitterbösen und hochkomischen Geschichte geht es um Gunst und Anerkennung und unsere Abhängigkeit davon. Im September 1571, unter der Herrschaft von Elisabeth I., ist Mary Grey, eine wütende, kleinwüchsige Frau mit einem Thronanspruch, frustriert. Seit Jahren lebt sie unter Hausarrest, nachdem sie ohne Erlaubnis geheiratet hat. Nach dem Tod ihres Ehemanns und dem Verlust ihrer Familie, darunter ihre hingerichteten Schwestern, sehnt sie sich nach Kontrolle über ihr Leben, einem eigenen Haushalt und dem Sorgerecht für ihre Stiefkinder. Statt sich dem System des Königshofs zu fügen, erhebt sie sich gegen dessen Willkür und Rituale. Sie beginnt, Notizen zu machen und die Vergangenheit so zu erzählen, dass es recht ist. Dabei erkennt sie, dass ihr Handeln ebenso amoralisch war wie das aller anderen und dass sie die Rituale mochte. Gunst wird für sie zu einer warmen Perle, die in ihr aufbricht und sich ausbreitet. Zudem gibt es Ellen, die eine Rolle in ihrem Leben spielt. Inger-Maria Mahlke schafft ein beeindruckendes Porträt der Gegenwart, indem sie den historischen Versuch einer Selbstbehauptung meisterhaft darstellt. Die Erzählweise ist unbarmherzig und liebevoll zugleich.

      Wie Ihr wollt
      3,1
    • Rechnung offen

      • 284pagine
      • 10 ore di lettura

      Berlin-Neukölln: Dass der kaufsüchtige Claas Jansen eine leerstehende Wohnung im eigenen Mietshaus beziehen muss, hat weit mehr Gründe als die Bankenkrise. Und nicht nur er sieht sein früheres Leben in einem rasanten Abwärtsstrudel verschwinden. Am Scheidepunkt zwischen Kiezwirklichkeit und hipper Großstadt geht es um nicht minder Existenzielles. Jeder hat hier eine Rechnung offen: die afrikanischen Dealer, die ihre Schlepperkosten abarbeiten, die alzheimerkranke Alte und der Hochstapler, die Kurzzeit-Domina, ihr achtjähriger Sohn und andere Gestalten – eine globalisierte Notgemeinschaft. Sensibel, radikal und mit ganz eigenem Ton entwirft Inger-Maria Mahlke weit mehr als ein diagnostisches Zeitbild – eine große Parabel über die Abgründe des Lebens am Rande unserer gentrifizierten Welt.

      Rechnung offen
      2,9
    • Archipel

      • 429pagine
      • 16 ore di lettura

      Ausgezeichnet mit dem Deutschen Buchpreis 2018 und monatelang auf der Bestsellerliste: ein kühner europäischer Familienroman von der Insel des ewigen Frühlings, Teneriffa. Julio, el portero, war nicht immer der Pförtner. Doch heute, mit über neunzig Jahren, hütet er die Türen im Asilo, dem Altenheim von La Laguna. Julio ist einer, der Privilegien nur als die der anderen kennt. Er war Kurier im Bürgerkrieg, Gefangener der Faschisten, er floh und kam wieder. Von ihm und von denen, die seinen Weg kreuzten, von dem, was sie liebten, flohen oder suchten, auf der Insel und im Leben, erzählt dieser Roman. Er führt in die Tiefen des vergangenen Jahrhunderts. Und es zeigt sich noch heute viel Gestern darin.

      Archipel
      3,0