Deutschbuch Gymnasium 10. Jahrgangsstufe - Bayern - Schulaufgabentrainer mit Lösungen
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Studienarbeit aus dem Jahr 2018 im Fachbereich Pädagogik - Kunstpädagogik, 1,3, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, Deutsch. Schülerinnen und Schüler empfinden die Notengebung im Kunstunterricht oft als unfair und willkürlich. Dies führt zu Vorwürfen, dass Noten nach Geschmack oder Sympathie vergeben werden. Die Gefahr besteht, dass die Bewertung der kreativen Ergebnisse nicht als Einschätzung der gestalterischen Leistungen, sondern als Bewertung der eigenen Person verstanden wird. Aus Scheu vor diesen Problemen wird die Notenskala im Kunstunterricht selten voll genutzt, häufig wird eine Vier als schlechteste Note vergeben. Dies wirft die Frage auf, warum im Kunstunterricht überhaupt benotet wird. Die Diskussion über die Sinnhaftigkeit von Zensuren betrifft nicht nur künstlerisch-musische Fächer, sondern die gesamte Schulorganisation. Daher wird sie hier nicht isoliert behandelt. Im Kunstunterricht wird der Widerspruch von ästhetischem, subjektivem Lernen und normierender, objektiver Benotung besonders deutlich. Diese Arbeit untersucht, was bei der Bewertung im Kunstunterricht beachtet werden muss und wie sich verschiedene Bewertungsmethoden begründen lassen. Es werden die vier Leitmotive Pluralität, Kontext, Transparenz und Motivation nach Peez (2008/2016) betrachtet. Kapitel 2 klärt die Begriffe 'Beurteilung', 'Bewertung' und 'Benotung' und erläutert die Funktionen der Benotung sowie die Entwicklung der Bew