Veganismus. Jugendkultur oder Wertewandel?
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Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Soziologie - Medizin und Gesundheit, Note: 1,0, Technische Universität Dortmund (Fakultät Erziehungswissenschaft), Veranstaltung: Jugendkulturen - Studierkulturen, Sprache: Deutsch. Abstract: In den letzten Jahren hat sich die Verfügbarkeit von pflanzlichen Alternativen wie Sojamilch und Tofuwürstchen erhöht, und immer mehr Cafés und Restaurants bieten rein pflanzliche Gerichte an. Dies ist Teil eines Trends, der den Veganismus ins Rampenlicht rückt, oft als Modeerscheinung oder Jugendkultur betrachtet. Jugendliche lehnen sich mit ihrer Ernährung gegen die Eltern auf, kehren jedoch im Erwachsenenalter zu „normalen“ Essgewohnheiten zurück. Diese Arbeit untersucht, ob die Anhänger der veganen Szene tatsächlich die Merkmale einer Jugendkultur aufweisen, welche Beweggründe sie für diese Lebensweise haben und wie es gelingt, in einer omnivoren Gesellschaft vegan zu leben. Ziel ist es nicht, den Veganismus zu propagieren oder durch Statistiken zur Massentierhaltung oder gesundheitliche Aspekte zu rechtfertigen. Die Meinungen stammen von Umfrageteilnehmern und bieten Einblicke in die Hintergründe eines veganen Lebensstils. Alle Begriffe wie „Teilnehmer“ und „Veganer“ beziehen sich auf beide Geschlechter und sollen keine Diskriminierung ausdrücken.
