Unternehmenszusammenschlüsse. Wettbewerbsökonomische und wettbewerbsrechtliche Auswirkungen
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Die steigende Anzahl an Unternehmenszusammenschlüssen in den letzten Jahrzehnten verdeutlicht deren wachsende Bedeutung für das wirtschaftliche Verhalten. Fusionen können jedoch den Wettbewerb beeinflussen und müssen daher reguliert werden. Diese Arbeit untersucht die Auswirkungen von Fusionen auf den Wettbewerb sowie auf potenzielle Konkurrenten, Kunden und vorgelagerte Unternehmen. Zudem wird analysiert, wie Fusionskontrollgesetze durch ökonomische Theorien bezüglich Wettbewerbsauswirkungen geprägt sind. Aktuelle Fallbeispiele dienen zur Überprüfung der praktischen Anwendung theoretischer Modelle und zur Definition von Herausforderungen für Wettbewerbsbehörden. Der Vergleich von Wettbewerbsgesetzen und Kontrollmethoden mit traditioneller ökonomischer Literatur führt zu einer Synthese, die auf drei aktuellen Fallbeispielen basiert. Die Ergebnisse zeigen, dass die wichtigsten Fusionseffekte durch Marktmacht und Effizienzen entstehen, die Preise und Innovationen beeinflussen. Die Methoden und Entscheidungen der Wettbewerbsbehörden variieren je nach Marktstruktur. Generell entscheiden diese Behörden anhand einer Kombination aus traditionellen ökonomischen Theorien und flexiblen Analysemethoden, ob eine Fusion schädlich für den Wettbewerb ist. Aktuelle Beispiele unterstreichen die Bedeutung spezifischer markt- und unternehmensspezifischer Eigenschaften bei der Entscheidungsfindung. Die Komplexität der Schadensermittlung für einze
