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Jürgen Berndt

    31 maggio 1933 – 16 agosto 1993
    Japanisch für Naturwissenschaftler und Techniker
    Sprichwörter aus Japan
    Streiflichter aus Japan
    Gutes ist am besten gleich getan
    Scandal
    Pflaumenblüten in der Nacht
    • Scandal

      • 261pagine
      • 10 ore di lettura

      Involves a famous Catholic writer whose comfortable life is shattered when a drunken woman crashes a reception in his honor, claiming that he frequents the red-light district of Tokyo and that his portrait is exhibited in a gallery there. The result: his reputation as a writer, his marriage, and his sense of identity all are placed at risk. A psychological thriller and a literary work of art which, as it subtly peels off layers of the dark side of human nature, grips and propels the reader.

      Scandal1990
      3,7
    • Rashomon

      Ausgewählte Kurzprosa

      • 602pagine
      • 22 ore di lettura

      Das halbzerfallene Stadttor Rashomon ist der Schauplatz der Titelnovelle, die in eine vergangene Zeit führt, als eine Seuche in Kioto wütet und Not sowie moralischer Niedergang um sich greifen. Ein einsamer Mann sucht Schutz vor dem Regen und steht vor der Wahl, ein Räuber zu werden oder zu verhungern. Im Dachgeschoss entdeckt er eine alte Frau, die einem Seuchenopfer die Haare ausreißt, um Perücken zu machen. Angesichts des Elends verfliegt seine Empörung, und kalte Selbstsucht gewinnt die Oberhand. Er überfällt die Alte und verschwindet in der Nacht. Akutagawa verlegt diese makabre Begebenheit in ein historisches Milieu, doch der Dieb hat die intellektuelle Physiognomie eines modernen Menschen, und sein Verhalten spiegelt Konflikte der bürgerlichen Gesellschaft wider. Auch in den anderen Texten des Bandes zeigt der Autor sich als kritischer Beobachter seiner Umwelt, die er mit ironischer Skepsis und zunehmender Schärfe gestaltet. Ob er von einer freundlichen Geste erzählt oder gesellschaftliche Probleme satirisch enthüllt, stets spiegelt sich die widersprüchliche Realität Japans in seinen Werken. Stilistische Brillanz, Vielfalt der Techniken und psychologische Tiefe kennzeichnen seine Kurzprosa.

      Rashomon1985
    • MASUJI IBUSE (geb.1898) ist einer der letzten großen alten Männer der japanischen Literatur. Er wird hier mit einer Auswahl von zwölf, zwischen 1923 und 1976 entstandenen Erzählungen vorgestellt. Aus dem Jahr 1930 stammt \"Pflaumenblüten in der Nacht. \"He, du! Ist mein Gesicht nicht blutverschmiert\" ruft im Ushigome-Benten-Viertel mitten in der Nacht ein Betrunkener, unversehens aus dem Schatten eines Telegrafenmastes hervortorkelnd, einen Passanten an. Er ertritt dem ohnehin schon von Hunger und Mißmut Geplagten den Weg und nötigt ihm, der sich seiner ergeblich zu erwehren versucht, einen Fünfyenschein auf. Die Zweige eines weißblühenden Pflaumenbaumes überragen diese Szene, sie werden zum Symbol für das Gefühl, unverschuldet Schuld auf sich geladen zu haben und grundlos von aller Welt bedroht zu sein. Endlich fasst sich der Mann ein Herz und trinkt sich von dem ihm aufgedrängten Geld einen Rausch an, der ihn von seinen Gewissensbissen und seinem Wahnbild befreit. Es ist eine heilsame Ironie, mit der Ibuse ganz ungewohnte Lebenssphären seiner fernöstlichen Heimat vorführt.

      Pflaumenblüten in der Nacht1985
      3,0