Bookbot

Der stille Ozean

Roman

Salva

Valutazione del libro

Parametri

  • 242pagine
  • 9 ore di lettura

Maggiori informazioni sul libro

Ascher sieht sich gezwungen, seinen Arztberuf aufzugeben und vorübergehend in ein leeres Bauernhaus in der Südsteiermark zu ziehen. Dort beobachtet er die Natur, die Menschen und sich selbst. Die Dorfbewohner akzeptieren ihn schnell, da er keine Erwartungen an sie hat, und so wird er Teil ihres Lebens: bei der Ernte, der Jagd, einer Wahlveranstaltung, einem Todesfall und einer Hochzeit. Er taucht ein in ein Leben, das von Jahreszeiten, Traditionen, Aberglauben und Armut geprägt ist. Ascher nimmt die Schwere ihrer Arbeit und den Mangel an medizinischer Versorgung wahr, ebenso wie die Enge ihrer Verhältnisse, die oft zu Gewalt führt, sowie ihre kleinen Freuden und ihren Fatalismus gegenüber den Herausforderungen des Lebens. Roth idealisiert das Landleben nicht; vielmehr wird ein Tollwutverdacht zur Auslöser für eine Tötungsorgie, und die Jagd wird zur politischen Metapher für Aggression. Dennoch bleibt Ascher, da er erkennt, dass die Menschen ihn brauchen. Der Roman erzählt von seiner Suche nach den anderen und seinem Mitgefühl für ihr Elend, was ihn zu sich selbst führt. Roth verwendet eine klare, ruhige Sprache, die den Beobachter zugunsten des Wahrgenommenen in den Hintergrund rückt. Es ist ein Kunstwerk von seltener Eindringlichkeit und ein bedeutendes Dokument der gelebten Menschenliebe.

Pubblicazione

Acquisto del libro

Der stille Ozean, Gerhard Roth

Lingua
Pubblicato
1992
Rilegatura
(In brossura),
Condizioni del libro
In ottime condizioni
Prezzo
3,19 €

Metodi di pagamento

3,3
Ok
23 Valutazioni

Qui potrebbe esserci la tua recensione.

Titolo
Der stille Ozean
Sottotitolo
Roman
Lingua
Tedesco
Pubblicato
1992
Formato
In brossura
Pagine
242
ISBN10
3596114020
ISBN13
9783596114023
Categoria
Valutazione
3,3 su 5
Descrizione
Ascher sieht sich gezwungen, seinen Arztberuf aufzugeben und vorübergehend in ein leeres Bauernhaus in der Südsteiermark zu ziehen. Dort beobachtet er die Natur, die Menschen und sich selbst. Die Dorfbewohner akzeptieren ihn schnell, da er keine Erwartungen an sie hat, und so wird er Teil ihres Lebens: bei der Ernte, der Jagd, einer Wahlveranstaltung, einem Todesfall und einer Hochzeit. Er taucht ein in ein Leben, das von Jahreszeiten, Traditionen, Aberglauben und Armut geprägt ist. Ascher nimmt die Schwere ihrer Arbeit und den Mangel an medizinischer Versorgung wahr, ebenso wie die Enge ihrer Verhältnisse, die oft zu Gewalt führt, sowie ihre kleinen Freuden und ihren Fatalismus gegenüber den Herausforderungen des Lebens. Roth idealisiert das Landleben nicht; vielmehr wird ein Tollwutverdacht zur Auslöser für eine Tötungsorgie, und die Jagd wird zur politischen Metapher für Aggression. Dennoch bleibt Ascher, da er erkennt, dass die Menschen ihn brauchen. Der Roman erzählt von seiner Suche nach den anderen und seinem Mitgefühl für ihr Elend, was ihn zu sich selbst führt. Roth verwendet eine klare, ruhige Sprache, die den Beobachter zugunsten des Wahrgenommenen in den Hintergrund rückt. Es ist ein Kunstwerk von seltener Eindringlichkeit und ein bedeutendes Dokument der gelebten Menschenliebe.