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Drogenabhängigkeit

Familientherapie und Prävention

Parametri

  • 218pagine
  • 8 ore di lettura

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Drogenabhängigkeit ist ein facettenreiches Problem, das nur durch vielfältige Perspektiven verstanden und behandelt werden kann. Biopsychologische, familiäre und gesellschaftliche Belastungen spielen eine Rolle, wenn Jugendliche in die Sucht abrutschen. Ihre Abhängigkeit ist nicht grundsätzlich anders als die von Erwachsenen, die häufig akzeptierte Süchte wie Alkohol, Nikotin oder Arbeit haben. Allerdings sind die Folgen der Drogenabhängigkeit bei Jugendlichen oft unmittelbarer und dramatischer. Die typischen Übergangs- und Ablösungsphasen in dieser Lebenszeit führen häufig dazu, dass Jugendliche durch ihre Sucht ins Abseits gedrängt werden. Anstatt ihre Symptome als Zeichen für notwendige Entwicklungen zu erkennen, werden sie oft durch dramatische Rettungsversuche oder Ausgrenzung festgeschrieben. Drogenabhängigkeit kann als Symptom unbewältigter Krisen betrachtet werden, doch dies erschwert den therapeutischen Umgang. Symptome haben viele Bedeutungen und müssen im Kontext der Biografie, des psychosozialen Umfelds und des Zeitgeists verstanden werden. Drogenabhängigkeit ist kein unausweichliches Schicksal, auch nicht in einer Zeit des schnellen Wandels von Werten, solange die Entstehungsbedingungen klar und beeinflussbar sind. Daher gehört zur Therapie auch immer die Frage der Prävention.

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Drogenabhängigkeit, Rosmarie Welter Enderlin, Eric Lippmann

Lingua
Pubblicato
1990
Rilegatura
(In brossura),
Condizioni del libro
In buone condizioni
Prezzo
5,59 €

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Titolo
Drogenabhängigkeit
Sottotitolo
Familientherapie und Prävention
Lingua
Tedesco
Editore
Springer
Pubblicato
1990
Formato
In brossura
Pagine
218
ISBN10
3540525823
ISBN13
9783540525820
Serie
Descrizione
Drogenabhängigkeit ist ein facettenreiches Problem, das nur durch vielfältige Perspektiven verstanden und behandelt werden kann. Biopsychologische, familiäre und gesellschaftliche Belastungen spielen eine Rolle, wenn Jugendliche in die Sucht abrutschen. Ihre Abhängigkeit ist nicht grundsätzlich anders als die von Erwachsenen, die häufig akzeptierte Süchte wie Alkohol, Nikotin oder Arbeit haben. Allerdings sind die Folgen der Drogenabhängigkeit bei Jugendlichen oft unmittelbarer und dramatischer. Die typischen Übergangs- und Ablösungsphasen in dieser Lebenszeit führen häufig dazu, dass Jugendliche durch ihre Sucht ins Abseits gedrängt werden. Anstatt ihre Symptome als Zeichen für notwendige Entwicklungen zu erkennen, werden sie oft durch dramatische Rettungsversuche oder Ausgrenzung festgeschrieben. Drogenabhängigkeit kann als Symptom unbewältigter Krisen betrachtet werden, doch dies erschwert den therapeutischen Umgang. Symptome haben viele Bedeutungen und müssen im Kontext der Biografie, des psychosozialen Umfelds und des Zeitgeists verstanden werden. Drogenabhängigkeit ist kein unausweichliches Schicksal, auch nicht in einer Zeit des schnellen Wandels von Werten, solange die Entstehungsbedingungen klar und beeinflussbar sind. Daher gehört zur Therapie auch immer die Frage der Prävention.