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Pfarrers Kinder Müllers Vieh

Eine familiengeschichtliche Spurensuche

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Im Familienarchiv, das seine Mutter in zwei Schuhkartons aufbewahrt, hat Bernd Kappes einige bemerkenswerte Dokumente gefunden: Ein Tagebuch aus dem Jahr 1776, das einer seiner Vorfahren als hessischer Söldner im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg geschrieben hat. Die Kriegsbriefe seines Urgroßvaters aus dem Ersten Weltkrieg, mit denen der Pfarrer die Soldaten seiner Gemeinde zum „heiligen Kampf für das liebe Vaterland“ aufrief. Der detaillierte Bericht seiner Großmutter nach den Novemberpogromen 1938 in seiner Heimatstadt. Begleitet von Gesprächen mit seiner 89-jährigen Mutter setzt sich Bernd Kappes in 14 Portraits wertschätzend und kritisch zugleich mit der Geschichte seiner Familie auseinander. Ob er von seinen „Ahnen mit der Postkutsche“ oder von den Aufzeichnungen eines Offiziers in einem deutschen Kolonialkrieg erzählt: Die ausgewählten Lebensgeschichten lassen anschaulich werden, wie die Familiengeschichte des Autors mit bedeutenden Stationen der Lokal- und Regionalgeschichte, aber auch der National- und Globalgeschichte verbunden ist. Das Buch macht deutlich, wie spannend und berührend ein verantwortungsvoller Umgang mit der Vergangenheit sein kann – gerade auch im Kontext der eigenen Familiengeschichte.

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Pfarrers Kinder Müllers Vieh, Bernd Kappes

Lingua
Pubblicato
2026
Rilegatura
(In brossura)
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Titolo
Pfarrers Kinder Müllers Vieh
Sottotitolo
Eine familiengeschichtliche Spurensuche
Lingua
Tedesco
Pubblicato
2026
Formato
In brossura
ISBN13
9783894456160
Serie
Tag
Descrizione
Im Familienarchiv, das seine Mutter in zwei Schuhkartons aufbewahrt, hat Bernd Kappes einige bemerkenswerte Dokumente gefunden: Ein Tagebuch aus dem Jahr 1776, das einer seiner Vorfahren als hessischer Söldner im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg geschrieben hat. Die Kriegsbriefe seines Urgroßvaters aus dem Ersten Weltkrieg, mit denen der Pfarrer die Soldaten seiner Gemeinde zum „heiligen Kampf für das liebe Vaterland“ aufrief. Der detaillierte Bericht seiner Großmutter nach den Novemberpogromen 1938 in seiner Heimatstadt. Begleitet von Gesprächen mit seiner 89-jährigen Mutter setzt sich Bernd Kappes in 14 Portraits wertschätzend und kritisch zugleich mit der Geschichte seiner Familie auseinander. Ob er von seinen „Ahnen mit der Postkutsche“ oder von den Aufzeichnungen eines Offiziers in einem deutschen Kolonialkrieg erzählt: Die ausgewählten Lebensgeschichten lassen anschaulich werden, wie die Familiengeschichte des Autors mit bedeutenden Stationen der Lokal- und Regionalgeschichte, aber auch der National- und Globalgeschichte verbunden ist. Das Buch macht deutlich, wie spannend und berührend ein verantwortungsvoller Umgang mit der Vergangenheit sein kann – gerade auch im Kontext der eigenen Familiengeschichte.