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Bin ich ein Mörder?

Das Testament eines jüdischen Ghetto- Polizisten

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Versteckt in einer Warschauer Ladenwohnung schrieb Perechodnik von Mai bis August 1943 dieses Tagebuch. Es ist zugleich die Lebensbeichte, das Schuldbekenntnis und der Zeugenbericht eines jüdischen Ghettopolizisten aus Otwock, der aus Leichtgläubigkeit und Naivität seine Frau und seine zweijährige Tochter in den Tod führte. Perechodnik schenkte blind den Versprechen der Deutschen Glauben, daß Polizisten und deren Familien von den Aussiedlungsaktionen in Arbeitslager und KZs ausgenommen wären. Es gab für ihn keinen Grund, weshalb sich seine Familie nicht auf dem Versammlungsplatz für den Abtransport zusammen mit allen anderen nichtprivilegierten Juden hätte einfinden sollen. Perechodnik holte seine Frau und seine Tochter aus deren Versteck auf den Platz, wo sie wie alle anderen achttausend Juden in die Gaskammern von Treblinka deportiert wurden. „Bin ich ein Mörder?“ - diese Frage martert das Gewissen eines Opfers, das selbst zum Mittäter geworden ist, eines Getäuschten, der an seiner eigenen Leichtgläubigkeit verzweifelt. „Eines der ungewöhnlichsten Dokumente über den Holocaust.“ (Die Zeit) „Es übertrifft an Authentizität und Eindringlichkeit alles, was in jüngster Zeit über den Holocaust veröffentlicht wurde.“ (Hessischer Rundfunk)

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Bin ich ein Mörder?, Calel Perechodnik

Lingua
Pubblicato
1997
Rilegatura
(In brossura)
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Titolo
Bin ich ein Mörder?
Sottotitolo
Das Testament eines jüdischen Ghetto- Polizisten
Lingua
Tedesco
Editore
zu Klampen
Pubblicato
1997
Formato
In brossura
Pagine
313
ISBN10
3924245584
ISBN13
9783924245580
Serie
Descrizione
Versteckt in einer Warschauer Ladenwohnung schrieb Perechodnik von Mai bis August 1943 dieses Tagebuch. Es ist zugleich die Lebensbeichte, das Schuldbekenntnis und der Zeugenbericht eines jüdischen Ghettopolizisten aus Otwock, der aus Leichtgläubigkeit und Naivität seine Frau und seine zweijährige Tochter in den Tod führte. Perechodnik schenkte blind den Versprechen der Deutschen Glauben, daß Polizisten und deren Familien von den Aussiedlungsaktionen in Arbeitslager und KZs ausgenommen wären. Es gab für ihn keinen Grund, weshalb sich seine Familie nicht auf dem Versammlungsplatz für den Abtransport zusammen mit allen anderen nichtprivilegierten Juden hätte einfinden sollen. Perechodnik holte seine Frau und seine Tochter aus deren Versteck auf den Platz, wo sie wie alle anderen achttausend Juden in die Gaskammern von Treblinka deportiert wurden. „Bin ich ein Mörder?“ - diese Frage martert das Gewissen eines Opfers, das selbst zum Mittäter geworden ist, eines Getäuschten, der an seiner eigenen Leichtgläubigkeit verzweifelt. „Eines der ungewöhnlichsten Dokumente über den Holocaust.“ (Die Zeit) „Es übertrifft an Authentizität und Eindringlichkeit alles, was in jüngster Zeit über den Holocaust veröffentlicht wurde.“ (Hessischer Rundfunk)