Bookbot

Der ikonografische Imperativ der Deutschen

Von George Grosz zu Anselm Kiefer – Mit einem Gruß an Werner Spies von Durs Grünbein

Parametri

  • 197pagine
  • 7 ore di lettura

Maggiori informazioni sul libro

Wie in einem Aufschrei formulieren sie, was Werner Spies den ikonografischen Imperativ der deutschen Malerei nennt. Die deutsche Kunst der Nachkriegszeit bezog sich nur allzu gerne auf die verführerischen Vorbilder der amerikanischen abstrakten Malerei, die bewusst Vergangenheit aufgab, um sich von der europäischen Geschichte, und damit vom Abrutschen in das Desaster von Krieg und Ausrottung zu distanzieren. Das Gegenstandslose, als Absolution von der Verwicklung mit dem Schändlich-Realen, war in der Bundesrepublik mehr als willkommen. Eine Generation deutscher Künstler, die den Verzicht auf den Bezug zur jüngsten Vergangenheit nicht hinnehmen wollte, setzte an die Stelle einer milden Kondolenzkunst eine schockierende, an die jüngste Geschichte Deutschlands gebundene Thematik. Spies geht der Vehemenz der Werke von Anselm Kiefer, Neo Rauch, Jörg Immendorf bis zu Tomi Ungerer nach und fragt, warum dieser deutschen Kunst die Kunstgeschichte und Kritik bis heute mit so großen Vorbehalten und Ressentiments begegnet. Mit einer Laudatio auf Werner Spies von Durs Grünbein.

Acquisto del libro

Der ikonografische Imperativ der Deutschen, Werner Spies, Durs Grünbein

Lingua
Pubblicato
2009
Rilegatura
(Copertina rigida),
Condizioni del libro
In ottime condizioni
Prezzo
16,39 €

Metodi di pagamento

Titolo
Der ikonografische Imperativ der Deutschen
Sottotitolo
Von George Grosz zu Anselm Kiefer – Mit einem Gruß an Werner Spies von Durs Grünbein
Lingua
Tedesco
Pubblicato
2009
Formato
Copertina rigida
Pagine
197
ISBN10
3940432539
ISBN13
9783940432537
Serie
Categoria
Descrizione
Wie in einem Aufschrei formulieren sie, was Werner Spies den ikonografischen Imperativ der deutschen Malerei nennt. Die deutsche Kunst der Nachkriegszeit bezog sich nur allzu gerne auf die verführerischen Vorbilder der amerikanischen abstrakten Malerei, die bewusst Vergangenheit aufgab, um sich von der europäischen Geschichte, und damit vom Abrutschen in das Desaster von Krieg und Ausrottung zu distanzieren. Das Gegenstandslose, als Absolution von der Verwicklung mit dem Schändlich-Realen, war in der Bundesrepublik mehr als willkommen. Eine Generation deutscher Künstler, die den Verzicht auf den Bezug zur jüngsten Vergangenheit nicht hinnehmen wollte, setzte an die Stelle einer milden Kondolenzkunst eine schockierende, an die jüngste Geschichte Deutschlands gebundene Thematik. Spies geht der Vehemenz der Werke von Anselm Kiefer, Neo Rauch, Jörg Immendorf bis zu Tomi Ungerer nach und fragt, warum dieser deutschen Kunst die Kunstgeschichte und Kritik bis heute mit so großen Vorbehalten und Ressentiments begegnet. Mit einer Laudatio auf Werner Spies von Durs Grünbein.