Ein leise und bös dahergesagter Satz auf einer Feier zum Fünfundsiebzigsten führt zu Herzinfarkt und Blutvergießen. Denn Jahrzehnte zuvor, auf der Flucht zweier kleiner Brüder aus Mecklenburg zu Kriegsende, ist etwas geschehen, das nicht vergessen, nie vergeben wurde. Und ein Unglück zeugt das nächste in der schweizerisch-deutschen Familie, um deren Geschichte es hier geht. Der Roman spannt einen Bogen über Epochen und Ländergrenzen hinweg, erzählt vielstimmig und mit regionalen und historischen Sprachfärbungen viel Welt: von einer Druckerei in Mecklenburg, der Uhrenmanufaktur in der Schweiz, von Geheimgesellschaften und Künstlerkreisen, Nazis und Widerständlern, Großbürgern und Hell’s Angels, Feigheit und Mut, Krieg und Vertreibung, Geheimnisse, Lügen, Tod und Neubeginn,. Und immer wieder ist da der titelgebende Wod, der wilde Jäger aus der norddeutschen Sage, über den man ungestraft nicht spottet, denn sonst lässt er einen ein Leben lang nicht los ...
Silvia Tschui Ordine dei libri (cronologico)


Jakobs Ross
Roman | Vom Kampf um Selbstbestimmung im Zürich des 19. Jahrhunderts | »Es ist ein intensives Buch, stark und faszinierend.« Markus Wüest, Basler Zeitung
- 256pagine
- 9 ore di lettura
Ein beeindruckender Roman über die Härte des Lebens und die Kraft der Musik 1869 träumt oberhalb des Zürichsees eine junge Magd, die nichts besitzt als eine wunderschöne Stimme, von einer Karriere als Musikerin. Aber um dieses Ziel zu erreichen, muss sie die festgefügte soziale Ordnung durchbrechen, ein Versuch, der sie fast das Leben kostet. Gefärbt in deftigem Dialekt erzählt Silvia Tschui von einer Welt an der Schwelle zur Moderne, in der Dämonen und Gewalt herrschen und eine junge Frau sich ihre Selbstbestimmung erkämpft. Kommt Anfang 2024 in die Kinos – mit Luna Wedler, Valentin Postlmayr und Max Hubacher in den Hauptrollen