Die Autorin untersucht das literarische Motiv der Intrige in mittelhochdeutschen Romanen und Epen des 12. bis 14. Jahrhunderts. Dabei wird der bislang vage Intrigenbegriff konkretisiert, um die vielfältigen Nuancen und Variationen von Intrigenhandlungen herauszuarbeiten. Intrigen sind nicht nur zentrale Motive, sondern oft unverzichtbare Bestandteile der Erzählungen: Ohne sie gäbe es kein ‚Rolandslied‘, die Geschichte um ‚Herzog Ernst‘ wäre schnell erzählt, und Tristan bliebe ohne Isolde. Sie beeinflussen maßgeblich die Erzählstruktur und fungieren häufig als primum movens eines Textes. Intrigen bringen Figuren zum Handeln, schaffen Konflikte und Spannungsbögen und verhindern den Abbruch der Erzählung. Innerhalb der Erzählung sind sie unverzichtbar, ebenso für den Erzähler und Dichter. Das Intrigenpersonal besteht aus komplexen, mehrdimensionalen Figuren, die versuchen, über ihr Schicksal hinauszuwachsen. Intrigen bieten insbesondere Frauenfiguren, die oft passiv angelegt sind, neue Handlungsmöglichkeiten. In der höfischen Literatur sind Intrigen weit verbreitet und übernehmen verschiedene erzähltechnische Funktionen. Sie stehen im Zusammenhang mit Machtkonstellationen und tragen zur Fiktionalitätsdebatte bei. Untersucht werden Werke wie das ‚Rolandslied‘, Strickers ‚Karl‘, das ‚Nibelungenlied‘ und viele andere.
Ginette di Vita-Evrard Ordine dei libri (cronologico)




Libya
- 256pagine
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Fotoboek.
Au coeur des sables libyens, les cités perdues de l'Empire romain telles que Cyrène, Apollonia, Lepcis Magna ou encore Oea (Tripoli) sont extraordinairement bien conservées.Elles revivent à travers ce reportage photographique exceptionnel qu'accompagne un texte passionnant écrit par les plus grands spécialistes du sujet. Rarement images plus inoubliables de ces sites de toute beauté ont été proposées au grand public...