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Pandoras Schätze

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Georg Wilhelm Pabst, einer der ‚großen Vier’ des deutschen Stummfilms, ist vor allem für sein Frühwerk bekannt. In nur sieben Jahren (1923-1929) drehte er neun Filme, die sich um Erotik und Sexualität gruppieren. Themen wie Voyeurismus, Promiskuität, Prostitution, Homoerotik, Inzest, Sadismus, Masochismus, Pädophilie und Nekrophilie stehen im Mittelpunkt. Diese Filme hinterfragen traditionelle Werte und kollidieren oft mit der Zensur der Weimarer Republik. Pabsts Werke reflektieren die sozialpolitischen und kulturellen Debatten der 1920er Jahre, insbesondere die sich wandelnden Männer- und Frauenbilder. Die Philosophie, Sozialpsychologie und Medizin der frühen Moderne definieren Geschlechterrollen neu. Pabst präsentiert ein breites Spektrum neuer ‚Frauentypen’, die gegen reaktionäre Rollen festgelegt sind. Die Studie analysiert sieben bedeutende Stummfilme Pabsts, sowohl werkimmanent als auch im Kontext der Zensur und Filmkritik. Der Autor nutzt teilweise neu rekonstruierte Fassungen der oft fragmentarisch überlieferten Filme. Umfangreiches Bildmaterial, direkt aus den Filmkopien reproduziert, veranschaulicht die Analyse kinematographischer Strukturen und eröffnet damit eine filmhistorisch neue Perspektive auf Pabsts Frühwerk.

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Pandoras Schätze, Gerald Koll

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Pubblicato
1998
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