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Wenn im Dienstleistungsbereich Öffnungs- und Servicezeiten verändert oder sogar erweitert werden, hat dies Auswirkungen auf die Arbeitszeiten der dort Beschäftigten. Die Folge: Die Beschäftigten ihrerseits formulieren neue zeitliche Ansprüche an Dienstleister. Der Verkäuferin mit Arbeitszeiten bis 20 Uhr reichen Kita-Öffnungszeiten bis 18 Uhr nicht mehr aus. Erweiterte Öffnungszeiten der Kita in der Nähe des Kaufhofs führen dazu, dass die Erzieherin mit Dienst bis 20 Uhr nun selbst das Problem hat, ihre Kinder, gerade schulpflichtig, versorgt zu wissen. Wie kann es gelingen, die unterschiedlichen Interessen und Bedürfnisse unter einen Hut zu bringen? Die ver. di Bundesverwaltung, Abteilung Frauen- und Gleichstellungspolitik, nahm sich dieser Aufgabe an und förderte das Projekt „Zeitfragen sind Streitfragen“. Für eine Projektteilnahme konnten in Berlin die Galeria Kaufhof am Ostbahnhof, die Vivantes Gesundheitsnetzwerk GmbH und Fröbel e. V. (Kinderbetreuung) gewonnen werden. Hieraus entstand ein vernetztes lokales Projekt. In Bremen beteiligte sich das BürgerServiceCenter, wobei die BürgerInnen als KundInnen intensiv in die Projektarbeit einbezogen wurden. Gemeinsam entwickelten Leitungskräfte, MitarbeiterInnen, Betriebs-/Personalräte und BürgerInnen vor Ort neue Formen der Zeitgestaltung.
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Zeitfragen sind Streitfragen, Margret Mönig-Raane
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- 2005
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- (In brossura)
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