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Handlungsstrategien im Rahmen der Kreisgebietsreform

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Der Autor untersucht die Kreisreform in Sachsen von 1991 bis etwa 2000, fokussiert auf drei zentrale Fragen: den Kampf um den Kreissitz, die Ausgleichsmaßnahmen und die Zentralitätsverluste der Exkreisstädte nach dem Verlust des Kreissitzes. Die umfassende Arbeit basiert auf Befragungen von über 70 Landratsämtern, Städten und staatlichen Behörden sowie einer gründlichen Analyse relevanter Akten, was eine flächendeckende Untersuchung für Sachsen ermöglicht. Die Aufarbeitung der verwaltungspolitischen Entscheidungen zeigt, dass die Kreisreform das aufwendigste parlamentarische Vorhaben der ersten Legislaturperiode war und sogar das Gesetz zur Sächsischen Verfassung in Bezug auf Konfliktintensität und Öffentlichkeitsbeteiligung übertraf. Der Autor beleuchtet die personellen Entscheidungsprozesse zur Kreissitzbestimmung und argumentiert, dass der Verzicht auf nachvollziehbare Reformkriterien zu einer Destabilisierung der Ergebnisse führte. Diese unvollendete Reform bleibt ein aktuelles Thema für zukünftige Verwaltungsreformen in Sachsen. Die aufgezeigten Zentralitätsverluste der Exkreisstädte sowie die teils inkonsequente Umsetzung der Ausgleichsmaßnahmen bieten wertvolle Einblicke für bevorstehende Reformbestrebungen, die im Ausblick angesprochen werden.

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Handlungsstrategien im Rahmen der Kreisgebietsreform, Jens Baumann

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Pubblicato
2005
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