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Auf dem Stadtfriedhof Seelhorst in Hannover sind mehrere hundert Kinder von Zwangsarbeiterinnen, hauptsächlich aus Osteuropa, beigesetzt. Diese Neugeborenen und Kleinkinder starben oft an den Folgen von Mangelversorgung, was von den Tätern rassistisch gewünscht war. Die AutorInnen beleuchten ein wenig erschlossenes Kapitel, das ein gesellschaftliches Tabu berührt. Die Mütter der verstorbenen Kinder, Polinnen und 'Ostarbeiterinnen', lebten in Heimen und Lagern in Hannover und der Region. Der Band enthält zahlreiche Fotos und Dokumente, die den historischen Hintergrund sowie die Situation der Wöchnerinnen, Säuglinge und Kinder erläutern. Zudem kommen drei ehemalige Zwangsarbeiterinnen zu Wort. Ein umfangreicher Anhang in Form einer Gedenkliste erinnert an die verstorbenen und getöteten Kinder, um sie aus der Anonymität zu holen. Das langjährige Engagement der Mitarbeiter des Stadtfriedhofs Seelhorst und die intensive Forschungsarbeit der Historikerinnen tragen dazu bei, die Verbrechen an diesen Kindern wieder sichtbar zu machen. Besonders bemerkenswert ist, dass die Gräber dieser Opfer des Nationalsozialismus heute einen unkenntlichen Teil des Friedhofs bilden. Alle Beiträge sind mit Fotos und zeitgenössischen Dokumenten versehen.
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Gräber ohne Namen, Janet von Stillfried
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- Pubblicato
- 2006
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- (In brossura)
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