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Ein Ziel des Surrealismus bestand darin, die Trennung zwischen Kunst und Leben aufzuheben. Die verbreitete Praxis des psychischen Automatismus, der Autoanalyse und der Orientierung am 'hasard objectif' sollte die Revolte und schließlich die Revolution entzünden. In Peter Weiss' Frühwerk führt eine durch die „Entregelung der Sinne“ erreichte surrealistische Wahrnehmung zu einem Schrei der Revolte, den die Surrealisten sich gewünscht haben, sowie zu einer surrealistischen Bildlichkeit, Traum- und Schockästhetik. Mit dem Roman „Die Ästhetik des Widerstands“ gibt Weiss Antwort auf das Scheitern des Surrealismus: In der Rezeption revolutionärer Kunst, der Traum- und Autoanalyse wie - und hier geht Weiss über den Surrealismus hinaus - in einer Rezeption verstanden als Mimesis des Schmerzes werden die Mittel gesehen, den „wirklichen Ausnahmezustand“, die Revolution (Benjamin) zu ermöglichen.
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Poesie, Revolte und Revolution, Silvia Kienberger
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- 1994
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