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Das domestizierte Subjekt

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Diese Arbeit schließt ein Defizit der Forschung zum österreichischen Autor Adalbert Stifter, der in seinen literarischen Texten intensiv mit männlicher Adoleszenz und Sozialisation beschäftigt ist. Bisher wurde jedoch nicht beachtet, dass diese Identitätsentwürfe stark auf das ›Weibliche‹ reflektieren, welches als Katalysator für die Entwicklung des Mannes fungiert – sei es durch konkrete Frauenfiguren oder durch kulturell ›weiblich‹ kodierte Phänomene des ›Anderen‹. Die Untersuchung basiert auf einem modernen funktionsgeschichtlichen und kulturwissenschaftlichen Literaturbegriff und analysiert die spezifische Interaktion von Gender, psychosozialer Entwicklung und Literarizität. Dazu werden genderwissenschaftliche, psychologische und literaturwissenschaftliche Theorien kombiniert, methodenkritisch reflektiert und in den historischen Kontext eingeordnet. Der zeitgenössische Geschlechterdiskurs sowie die vom Autor vertretene Ideologie in Ästhetik, Geschlecht und Erziehung finden Berücksichtigung. Zudem wird eine systematische Diskussion der verwendeten Gattungen zwischen Novelle und historischem Roman vorangestellt. Die Analyse der Werke erfolgt nicht nur inhaltlich, sondern auch diskursanalytisch, wobei die kritische Diskrepanz zwischen Geschlechterstereotypien auf der Plot-Ebene und deren latenter Subversion auf der Ebene der Textdiskurse besonders hervorgehoben wird.

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Das domestizierte Subjekt, Sabine Schmidt-Wussow

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2004
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(In brossura)
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