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Die Rolle impliziter assoziativer Reaktionen bei der Entstehung von Pseudoerinnerungen im DRM-Paradigma

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Gedächtnistäuschungen stellen einen faszinierenden Forschungsbereich der Gedächtnispsychologie dar und werden in zahlreichen Forschungsprogrammen untersucht. Anwendungsorientierte Programme demonstrieren dabei eindrucksvoll, wie anfällig unser Gedächtnis für solche Täuschungen ist, während Programme der Grundlagenforschung zur Aufhellung grundlegender Prozesse beitragen. Ein solches Grundlagenforschungsprogramm ist das Deese-Roediger-McDermott-Paradigma, in dem Gedächtnistäuschungen beim Lernen einfacher Wortlisten induziert werden. Die allgemeine Vorgehensweise besteht darin, dass Untersuchungsteilnehmer Wörter lernen, welche alle mit einem nicht dargebotenen, sogenannten „kritischen“ Item assoziiert sind. In einem anschließenden Gedächtnistest kommt es häufig zu einer falschen Erinnerung an dieses kritische Item. Ein vielversprechender Ansatz zur Erklärung dieser Täuschung ist der Ansatz impliziter assoziativer Reaktionen (IARAnsatz), nach dem es zu einem Quellengedächtnisfehler zwischen von der Person selbst generierten und aus einer externalen Quelle präsentierten Wörtern kommt. Ein Test dieses Ansatzes gestaltete sich bislang schwierig, da er sich nicht gegenüber anderen Erklärungsmodellen abgrenzen ließ. In dieser Arbeit wird eine neue Methode vorgestellt, mit welcher der IAR-Ansatz geprüft werden kann. Die Ergebnisse sprechen dafür, dass IAR insbesondere in Reproduktionstests eine Ursache von Gedächtnistäuschungen sind.

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Die Rolle impliziter assoziativer Reaktionen bei der Entstehung von Pseudoerinnerungen im DRM-Paradigma, Stephan Josef Stegt

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2006
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(In brossura)
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