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Die kultursemiotische Analyse ausgewählter Collagen, Assemblagen, Installationen, Lithographien, Linolschnitten und Skulpturen zeigt, dass sowohl Catlett als auch Saar für eine multi- und transkulturelle Annäherung an die Wirklichkeit stehen. Ihr künstlerisches Ziel, das kulturelle Gedächtnis afrikanisch-amerikanischer Bürger zu bewahren und die afrikanisch-amerikanische Identität als gesellschaftliche Kraft zu definieren, hat vorrangige Bedeutung. Die Kunst von Catlett und Saar ist qualitativ hochwertig und befreit sich vom Einfluss europäischer Ästhetik, während sie afrikanische Kunst als vorbildlich betrachtet. Bezugnahmen auf Postmoderne, Pop Art sowie dadaistische Stilmittel und der Duchamp-Effekt sind ebenfalls bedeutend. Eine feminine Ästhetik zeichnet das Bild der „empowered woman“, wobei Würde und Schönheit des Körpers urförmige Identität, Hybridität und Differenz innerhalb sozialer Konstrukte von „race“, „class“ und „gender“ repräsentieren. Catlett hebt das „social consciousness“ hervor und entwickelt eine Kunst des aktiven Widerstands, während Saar das „spiritual consciousness“ betont, (Re)konstruktionen afrikanisch-amerikanischer Frauenbilder gestaltet und alltägliche Objekte zu machtvollen Symbolträgern erhebt, wobei das „power gathering“ als Resultat künstlerischen Engagements angestrebt wird.
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Politics, aesthetics and gender relations in African-American art, Susan M. Weinert
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- Pubblicato
- 2009
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