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»Es ist ein Laboratorium, ein Laboratorium für Worte«

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Die 19 Fallstudien zeigen, wie die Wissenstechnologie des Experiments ab 1890 zwischen Wissenschaft und Literatur verhandelt wird und wie Literatur selbst als Medium von Versuchen konzipiert ist. Trotz der zunehmenden Konkurrenz zwischen Wissenschaft und Literatur von 1890 bis 2010 wird die Vorstellung von Literatur als Experiment immer präsenter. Dabei thematisiert und reflektiert die Literatur wissenschaftliche Experimentalanordnungen unter den Bedingungen der Moderne und Postmoderne. Angesichts der Entstehung von Massenkultur und Neuen Medien wird Literatur zudem selbst zum Schauplatz des Experimentierens mit ihren eigenen Möglichkeiten. Im Mittelpunkt der literarischen Versuche stehen die Kategorien Erzählen, Sprache und Subjektivität. Der Band schließt die dreibändige Literaturgeschichte des Experiments ab. Die Inhalte umfassen unter anderem Susanne Balmer über den Darwinismus und das Experiment mit dem Ich in Hedwig Dohms „Christa Ruland“, Marcus Krause zu Freuds „Bruchstück einer Hysterie-Analyse“, Ulrich Stadler über Kafkas Experimente, Sven Grampp zu Walter Kempowskis Fernsehexperiment „Bloomsday ’97“, Johanna Bohley über Peter Weiss’ „Der Schatten des Körpers des Kutschers“, Jörg Zimmer zu Hubert Fichtes „Versuch über die Pubertät“ und Thomas Strässle zu Oskar Pastiors oulipotischem Übersetzungsexperiment sowie Bärbel Bohr von Max Bense zur digitalen Poesie.

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»Es ist ein Laboratorium, ein Laboratorium für Worte«, Michael Bies

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2011
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