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Im Rahmen des umfassenden Wandels in liberalen Demokratien hat die Globalisierung verschiedene Diskurse der Angst hervorgebracht, die sich auf die Herausforderungen des nachmodernen Subjekts beziehen. Diese Ängste manifestieren sich in Medien als Narrative der Angst und Entgrenzung. Literatur, Film, Theater und Presse dienen als Plattformen kultureller Selbstreflexion, die hinsichtlich dieser Narrative untersucht werden. Eine differenzierte Betrachtung der Bereiche, in denen sich Redeweisen über Angst und Entgrenzung zeigen, ist notwendig. Der Sammelband behandelt vier zentrale Themen: Veränderungen im sozialen Leben, Arbeit und Ökonomie, kulturelle Identität sowie Körper- und Geschlechtsidentität. Beiträge umfassen unter anderem die Entscheidungsschwäche in der männlichen Subjektkonstitution, narrative Konstrukte im Diskurs um ADHS, die (Re)Normalisierung in Lifestylemagazinen, und die Auswirkungen der Globalisierung auf Isolation und Depression in der Literatur. Weitere Analysen befassen sich mit Überlebensstrategien des globalisierten Subjekts, traumatischen Erinnerungen, postkolonialen Erzählstrategien und Grenzerfahrungen in zeitgenössischen Romanen und Theaterstücken. Der Sammelband bietet somit einen umfassenden Einblick in die komplexen Wechselwirkungen zwischen Angst, Identität und gesellschaftlichem Wandel.
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Narrative der Entgrenzung und Angst, Corinna Schlicht
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- 2017
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