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Psycho-Pathographien I.

Schriftsteller und Psychoanalyse

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Flüchtlinge aus Kriegen und despotischen Regimen oder aus einem elenden und perspektivlosen Dasein klopfen seit Beginn der modernen Epoche an fremde Türen. Für die Menschen hinter diesen Türen waren sie immer – und sind weiterhin – Fremde. Fremde erzeugen in der Regel Angst, weil sie „anders“ und damit gefährlich unberechenbar sind. Heute sind wir jedoch Zeugen einer echten „moralischen Panik“; die Angst, dass eine unbekannte Katastrophe unsere Gesellschaft bedroht. Diese Nomaden – nicht aus eigenem Willen, sondern durch die Launen eines gnadenlosen Schicksals – erinnern uns daran, wie verletzlich unsere eigene soziale Stellung ist und wie unsicher unser Wohlstand. Aber wir sind Teil einer Menschheit, teilen einen Planeten, und die „Migrationskrise“ ist unser gemeinsames Schicksal, warnt Zygmunt Bauman, einer der einflussreichsten zeitgenössischen Soziologen, der selbst die Schrecken des Krieges und die Traumata des Exils erfahren hat. Und es gibt keinen anderen Weg zu einem friedlichen und für alle vorteilhaften Zusammenleben als das gegenseitige Kennenlernen und den Dialog.

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Psycho-Pathographien I., Alexander Mitscherlich

Lingua
Pubblicato
1972
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(In brossura)
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Titolo
Psycho-Pathographien I.
Sottotitolo
Schriftsteller und Psychoanalyse
Lingua
Tedesco
Editore
Suhrkamp
Pubblicato
1972
Formato
In brossura
Pagine
289
ISBN10
3518072587
ISBN13
9783518072585
Serie
Valutazione
3,95 su 5
Descrizione
Flüchtlinge aus Kriegen und despotischen Regimen oder aus einem elenden und perspektivlosen Dasein klopfen seit Beginn der modernen Epoche an fremde Türen. Für die Menschen hinter diesen Türen waren sie immer – und sind weiterhin – Fremde. Fremde erzeugen in der Regel Angst, weil sie „anders“ und damit gefährlich unberechenbar sind. Heute sind wir jedoch Zeugen einer echten „moralischen Panik“; die Angst, dass eine unbekannte Katastrophe unsere Gesellschaft bedroht. Diese Nomaden – nicht aus eigenem Willen, sondern durch die Launen eines gnadenlosen Schicksals – erinnern uns daran, wie verletzlich unsere eigene soziale Stellung ist und wie unsicher unser Wohlstand. Aber wir sind Teil einer Menschheit, teilen einen Planeten, und die „Migrationskrise“ ist unser gemeinsames Schicksal, warnt Zygmunt Bauman, einer der einflussreichsten zeitgenössischen Soziologen, der selbst die Schrecken des Krieges und die Traumata des Exils erfahren hat. Und es gibt keinen anderen Weg zu einem friedlichen und für alle vorteilhaften Zusammenleben als das gegenseitige Kennenlernen und den Dialog.