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Schwierigkeiten in der analytischen Begegnung

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Hochschulrankings, Scores, Bonuspunktsysteme, Peer-to-Peer-Bewertungen. Diese Begriffe stehen für den Trend einer zunehmenden Quantifizierung sozialer Interaktionen, die auf den ersten Blick für mehr Transparenz und bessere Vergleichbarkeit sorgen soll. Ob es Forschung und Lehre an den Universitäten oder sportliche Ausdauer und Ernährung betrifft - fast alles soll und kann gemessen und bewertet, klassifiziert und algorithmisiert werden. Der Soziologe Steffen Mau setzt sich kritisch mit dieser Vermessung unserer Lebenswelten auseinander: Welche Gefahren sind damit verbunden, wenn in vielen gesellschaftlichen Sphären zunehmend hierarchisiert, gemessen und verglichen wird? Was passiert mit Faktoren, die sich nicht in Zahlen messen lassen? Was ist mit den Menschen, die diesen Vergleichen nicht standhalten können oder wollen? Und ist diese Quantifizierung nicht Ausdruck eines Leistungsdenkens, das Vergleichbarkeit und Transparenz verspricht, in seinen Voraussetzungen aber selbst normativ, manipulativ und selektiv ist?

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Schwierigkeiten in der analytischen Begegnung, John Klauber

Lingua
Pubblicato
1980
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Titolo
Schwierigkeiten in der analytischen Begegnung
Lingua
Tedesco
Editore
Suhrkamp
Pubblicato
1980
Pagine
245
ISBN10
3518072927
ISBN13
9783518072929
Serie
Valutazione
3,85 su 5
Descrizione
Hochschulrankings, Scores, Bonuspunktsysteme, Peer-to-Peer-Bewertungen. Diese Begriffe stehen für den Trend einer zunehmenden Quantifizierung sozialer Interaktionen, die auf den ersten Blick für mehr Transparenz und bessere Vergleichbarkeit sorgen soll. Ob es Forschung und Lehre an den Universitäten oder sportliche Ausdauer und Ernährung betrifft - fast alles soll und kann gemessen und bewertet, klassifiziert und algorithmisiert werden. Der Soziologe Steffen Mau setzt sich kritisch mit dieser Vermessung unserer Lebenswelten auseinander: Welche Gefahren sind damit verbunden, wenn in vielen gesellschaftlichen Sphären zunehmend hierarchisiert, gemessen und verglichen wird? Was passiert mit Faktoren, die sich nicht in Zahlen messen lassen? Was ist mit den Menschen, die diesen Vergleichen nicht standhalten können oder wollen? Und ist diese Quantifizierung nicht Ausdruck eines Leistungsdenkens, das Vergleichbarkeit und Transparenz verspricht, in seinen Voraussetzungen aber selbst normativ, manipulativ und selektiv ist?