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Beweise für die Unzucht

Private Dokumente aus historischen Strafakten von Homosexuellen

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  • 150pagine
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Die Ausstellung Beweise für die Unzucht zeigt Materialien und Dokumente, die von der österreichischen Polizei im Zuge der strafrechtlichen Verfolgung homosexueller Frauen und Männer im Zeitraum von 1900 bis zum Ende der Strafbarkeit der „Unzucht wider die Natur“ im Jahr 1971 beschlagnahmt wurden. Was einst Ausdruck von Intimität und persönlicher Freiheit war – Liebesbriefe, private Fotografien, Tagebücher, alltägliche Notizzettel, harmlose Erinnerungsstücke – wurde durch den staatlichen Zugriff in belastendes Beweismaterial verwandelt. Diese Dokumente, niemals für fremde Augen – weder für die Polizei, noch für Historiker:innen und auch nicht für Besucher:innen einer Ausstellung – bestimmt, stehen für tiefgreifende Verletzungen der Privatsphäre und markieren Momente, in denen Menschen ihre Sicherheit, ihr Selbstvertrauen, ihre Würde und ihre persönliche Integrität verloren. Das Buch vereint Essays zu Objekten der Ausstellung, die das Beweismittel als solches, die Dimension, die es für uns heute eröffnet, und die Biografie der:des Verfolgten miteinander verweben.

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Beweise für die Unzucht, Hannes Sulzenbacher

Lingua
Pubblicato
2026
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Titolo
Beweise für die Unzucht
Sottotitolo
Private Dokumente aus historischen Strafakten von Homosexuellen
Lingua
Tedesco
Pubblicato
2026
Pagine
150
ISBN13
9783991361428
Serie
Descrizione
Die Ausstellung Beweise für die Unzucht zeigt Materialien und Dokumente, die von der österreichischen Polizei im Zuge der strafrechtlichen Verfolgung homosexueller Frauen und Männer im Zeitraum von 1900 bis zum Ende der Strafbarkeit der „Unzucht wider die Natur“ im Jahr 1971 beschlagnahmt wurden. Was einst Ausdruck von Intimität und persönlicher Freiheit war – Liebesbriefe, private Fotografien, Tagebücher, alltägliche Notizzettel, harmlose Erinnerungsstücke – wurde durch den staatlichen Zugriff in belastendes Beweismaterial verwandelt. Diese Dokumente, niemals für fremde Augen – weder für die Polizei, noch für Historiker:innen und auch nicht für Besucher:innen einer Ausstellung – bestimmt, stehen für tiefgreifende Verletzungen der Privatsphäre und markieren Momente, in denen Menschen ihre Sicherheit, ihr Selbstvertrauen, ihre Würde und ihre persönliche Integrität verloren. Das Buch vereint Essays zu Objekten der Ausstellung, die das Beweismittel als solches, die Dimension, die es für uns heute eröffnet, und die Biografie der:des Verfolgten miteinander verweben.