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Unsere Ahnen fühlten sich besonders von der Sonne und dem Mond angezogen, deren regelmäßiger Lauf das Leben der Menschen beherrschte. Diese Himmelskörper wurden verehrt, um Segen zu erbitten oder Unheil abzuwenden. Bei den Urbewohnern Europas und den keltischen Stämmen war die Achtung des Weibes und dessen Einfluss im öffentlichen Leben ausgeprägt. Je weiter wir in die Vergangenheit zurückblicken, desto mächtiger war dieser Einfluss, als die Druidin das Vorrecht hatte, Menschenopfer zu vollziehen und nationale Entscheidungen zu treffen. Der Einfluss des Weiblichen wurde umso anziehender, je mehr es in die Rolle der jungfräulich-mütterlichen Feenwelt eintauchte, die in Sagen und Märchen lebendig bleibt. Doch keine Glorie bleibt ungetrübt. Mit veränderten religiösen Vorstellungen verwandelte sich die Fee im Mittelalter in ein weibliches Zerrbild, während der ursprüngliche Mondkult der Druidin, mit seinen nächtlichen Mysterien, abenteuerlicher, jedoch weniger blutig zurückkehrte. Selbst im inneren Keltenland wurde sie über Jahrhunderte hinweg mit der wilden Jagd der Diana und dem damit verbundenen Aberglauben bekämpft. Dr. Schreiber beschreibt die ältesten Steindenkmale und die damit verbundenen Feensagen. Leser, die mehr über die Quellen der Feenkultur erfahren möchten, werden durch die tiefgründigen Einblicke in dieses Buch bereichert.
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Die Feen in Europa, Heinrich Schreiber
- Lingua
- Pubblicato
- 1981
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