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Von der Gemeinnützigkeit zum Profit

Privatisierungsopfer Gehag - Herausforderung für alternative Wohnungspolitik

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Im Jahr 1990 wurden nach jahrelangem Lobbydruck der Verbände privater Haus- und Grundbesitzer die steuerrechtlichen Privilegien für die gemeinnützige Wohnungswirtschaft aufgehoben, die vor allem den MieterInnen zugutegekommen waren. Ihre Aufhebung führte zu einer Privatisierungswelle: Vor allem die Kommunen der Metropolen hofften, durch den Verkauf ihrer großen Wohnungsunternehmen ihre Schuldenberge abzutragen. In Berlin wurde das erste Opfer die Gehag Gemeinnützige Heimstätten AG. Sie war 1924 als gemeinnützige Heimstätten-, Spar- und Bau-Aktiengesellschaft gegründet und nach 1945 von DGB und DAG fortgeführt worden. In der Weimarer Republik hatte sie Architekturgeschichte geschrieben, u. a. mit der Hufeisensiedlung von Bruno Taut, die heute zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört. Der vollständige Untergang der Gehag nach mehrfachem Eigentümerwechsel und Ausplünderung ist das markanteste Zeugnis der in diesem Band exemplarisch untersuchten Geschäftsprinzipien der »Heuschrecken«. Karl-Heinz Peters – von 1953 bis 1978 Vorstands- und anschließend bis 1982 Aufsichtsratsvorsitzender der Gehag – zeigt, was Berlin und die deutsche Wohnungswirtschaft an Unternehmen wie der Gehag verloren haben.

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Von der Gemeinnützigkeit zum Profit, Karl Heinz Peters

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Pubblicato
2016
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(In brossura)
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Titolo
Von der Gemeinnützigkeit zum Profit
Sottotitolo
Privatisierungsopfer Gehag - Herausforderung für alternative Wohnungspolitik
Lingua
Tedesco
Editore
VSA-Verl.
Pubblicato
2016
Formato
In brossura
Pagine
120
ISBN10
3899657209
ISBN13
9783899657203
Serie
Descrizione
Im Jahr 1990 wurden nach jahrelangem Lobbydruck der Verbände privater Haus- und Grundbesitzer die steuerrechtlichen Privilegien für die gemeinnützige Wohnungswirtschaft aufgehoben, die vor allem den MieterInnen zugutegekommen waren. Ihre Aufhebung führte zu einer Privatisierungswelle: Vor allem die Kommunen der Metropolen hofften, durch den Verkauf ihrer großen Wohnungsunternehmen ihre Schuldenberge abzutragen. In Berlin wurde das erste Opfer die Gehag Gemeinnützige Heimstätten AG. Sie war 1924 als gemeinnützige Heimstätten-, Spar- und Bau-Aktiengesellschaft gegründet und nach 1945 von DGB und DAG fortgeführt worden. In der Weimarer Republik hatte sie Architekturgeschichte geschrieben, u. a. mit der Hufeisensiedlung von Bruno Taut, die heute zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört. Der vollständige Untergang der Gehag nach mehrfachem Eigentümerwechsel und Ausplünderung ist das markanteste Zeugnis der in diesem Band exemplarisch untersuchten Geschäftsprinzipien der »Heuschrecken«. Karl-Heinz Peters – von 1953 bis 1978 Vorstands- und anschließend bis 1982 Aufsichtsratsvorsitzender der Gehag – zeigt, was Berlin und die deutsche Wohnungswirtschaft an Unternehmen wie der Gehag verloren haben.