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Vorhang auf für die „Ich“-Vorstellung! Das „Ich“ ist die Vorstellung von einer Trennung zur Welt: ein eigenständiges Wesen, das Entscheidungen trifft. Doch der Denker, für den wir uns halten, existiert nur in Gedanken. Das „Ich“ ist keine Entität, sondern eine Aktivität, die alles Erleben auf ein imaginäres Zentrum bezieht, das der Welt gegenübersteht. Aus dieser Perspektive wird das Leben als Problem wahrgenommen, und wir kämpfen darum, unsere Wünsche zu erfüllen, indem wir das „Ich“ stärken und alles andere fernhalten. Es verspricht Kontrolle über das Leben, doch der Preis ist das ständige Gefühl des Mangels, denn das „Ich“ ist nur eine Fiktion. Diese Illusion führt zu einem Gefühl der Unvollständigkeit und Irrealität. Das „Ich“ verlangt nach Bestätigung und Liebe, ist ein Sorgenkind auf der Suche nach Sicherheit und Kraft. Es hofft, durch die Erfüllung seiner Bedingungen das Leiden zu beenden, leidet jedoch unter der Trennung von allem „anderen“. Die Suche endet, wenn alle Wünsche erfüllt sind – doch funktioniert das wirklich? Die Unzufriedenheit flammt schnell wieder auf. Wenn dieser Mechanismus erkannt wird, richtet sich der Veränderungsdrang auf das „Ich“ selbst, das versucht, „besser“ zu werden oder sich aufzulösen. Doch wenn die Suche für einen Moment stoppt, zeigt sich die Überraschung: Was gesucht wurde, ist bereits hier – die Präsenz des Erlebens selbst. Alle Bedingungen verlieren ihre Bedeutung, und die Gegenwart w
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Problemzone Universum, Dittmar Kruse
- Lingua
- Pubblicato
- 2010
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- (In brossura)
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- Titolo
- Problemzone Universum
- Sottotitolo
- Vorhang auf für die Ich-Vorstellung! ; [Nondualität im Gespräch]
- Lingua
- Tedesco
- Autori
- Dittmar Kruse
- Editore
- Kruse
- Pubblicato
- 2010
- Formato
- In brossura
- Pagine
- 236
- ISBN10
- 3940569062
- ISBN13
- 9783940569066
- Serie
- Descrizione
- Vorhang auf für die „Ich“-Vorstellung! Das „Ich“ ist die Vorstellung von einer Trennung zur Welt: ein eigenständiges Wesen, das Entscheidungen trifft. Doch der Denker, für den wir uns halten, existiert nur in Gedanken. Das „Ich“ ist keine Entität, sondern eine Aktivität, die alles Erleben auf ein imaginäres Zentrum bezieht, das der Welt gegenübersteht. Aus dieser Perspektive wird das Leben als Problem wahrgenommen, und wir kämpfen darum, unsere Wünsche zu erfüllen, indem wir das „Ich“ stärken und alles andere fernhalten. Es verspricht Kontrolle über das Leben, doch der Preis ist das ständige Gefühl des Mangels, denn das „Ich“ ist nur eine Fiktion. Diese Illusion führt zu einem Gefühl der Unvollständigkeit und Irrealität. Das „Ich“ verlangt nach Bestätigung und Liebe, ist ein Sorgenkind auf der Suche nach Sicherheit und Kraft. Es hofft, durch die Erfüllung seiner Bedingungen das Leiden zu beenden, leidet jedoch unter der Trennung von allem „anderen“. Die Suche endet, wenn alle Wünsche erfüllt sind – doch funktioniert das wirklich? Die Unzufriedenheit flammt schnell wieder auf. Wenn dieser Mechanismus erkannt wird, richtet sich der Veränderungsdrang auf das „Ich“ selbst, das versucht, „besser“ zu werden oder sich aufzulösen. Doch wenn die Suche für einen Moment stoppt, zeigt sich die Überraschung: Was gesucht wurde, ist bereits hier – die Präsenz des Erlebens selbst. Alle Bedingungen verlieren ihre Bedeutung, und die Gegenwart w