
Parametri
- 490pagine
- 18 ore di lettura
Maggiori informazioni sul libro
ausgangspunkt der Diskussion über imperiales Herrschaftsmanagement ist die Arbeitshypothese, dass es sich bei einem „Imperium“ um ein Politik- und Gesellschaftsmodell handelt, dessen Integrationsleistung weder auf der „Verstaatung“ von Herrschaft beruht d. h. der zunehmenden Monopolisierung von Herrschaftsrechten, wie sie für den klassischen, nach Souveränität nach außen wie nach innen strebenden Territorialstaat charakteristisch ist , noch auf einer Vereinheitlichung der Bevölkerung. „Imperiale“ Mechanismen der Integration zeichnen sich dagegen dadurch aus, dass sie einen Ausgleich von Einheit und Differenz herstellen, ohne letztere zu beseitigen bzw. ersterer zu unterwerfen. Im Sinn einer neuen Politikgeschichte können die Kategorien der Imperienforschung für die Erforschung des Römisch-Deutschen Reichs genutzt werden. Die Ergebnisse überraschen, sowohl hinsichtlich der Geschichte des Alten Reichs als auch der Imperienforschung, die das Alte Reich bislang ausgeklammert hat.
Acquisto del libro
Die Anatomie frühneuzeitlicher Imperien, Stephan Wendehorst
- Lingua
- Pubblicato
- 2015
- product-detail.submit-box.info.binding
- (Copertina rigida)
Metodi di pagamento
Ancora nessuna valutazione.
- Titolo
- Die Anatomie frühneuzeitlicher Imperien
- Sottotitolo
- Herrschaftsmanagement jenseits von Staat und Nation (bibliothek altes Reich, 5)
- Lingua
- Tedesco
- Autori
- Stephan Wendehorst
- Editore
- De Gruyter Oldenbourg
- Pubblicato
- 2015
- Formato
- Copertina rigida
- Pagine
- 490
- ISBN10
- 3486579118
- ISBN13
- 9783486579116
- Serie
- Tag
- Tema stórico, Scienze politiche & Politica, Europa, Tempi antichi, Storia d'Europa, Storia del mondo, Ricchezza, Colonialismo, Prima età moderna, Imperialismo, Sacro Romano Impero
- Descrizione
- ausgangspunkt der Diskussion über imperiales Herrschaftsmanagement ist die Arbeitshypothese, dass es sich bei einem „Imperium“ um ein Politik- und Gesellschaftsmodell handelt, dessen Integrationsleistung weder auf der „Verstaatung“ von Herrschaft beruht d. h. der zunehmenden Monopolisierung von Herrschaftsrechten, wie sie für den klassischen, nach Souveränität nach außen wie nach innen strebenden Territorialstaat charakteristisch ist , noch auf einer Vereinheitlichung der Bevölkerung. „Imperiale“ Mechanismen der Integration zeichnen sich dagegen dadurch aus, dass sie einen Ausgleich von Einheit und Differenz herstellen, ohne letztere zu beseitigen bzw. ersterer zu unterwerfen. Im Sinn einer neuen Politikgeschichte können die Kategorien der Imperienforschung für die Erforschung des Römisch-Deutschen Reichs genutzt werden. Die Ergebnisse überraschen, sowohl hinsichtlich der Geschichte des Alten Reichs als auch der Imperienforschung, die das Alte Reich bislang ausgeklammert hat.