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Professor Hieronimus

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Amalie Skram (1846–1905) zählt zu den ersten skandinavischen Autorinnen, die in ihren biografisch inspirierten Romanen moderne Frauenfiguren erschaffen. Diese Frauen brechen mit gesellschaftlichen Konventionen und setzen sich gegen die Unterdrückung durch männlich dominierte Strukturen zur Wehr. In »Professor Hieronimus« wird die Geschichte der Malerin Else Kant erzählt, die nach einem Zusammenbruch in die psychiatrische Klinik von Professor Hieronimus eintritt, um sich zu erholen. Doch dort verliert sie die Fähigkeit, eigene Entscheidungen zu treffen, und muss sich den strengen Regeln der Klinik unterordnen. Auch die Rückkehr in ihr früheres Leben liegt nicht mehr in ihrer Hand. Trotz dieser Umstände kämpft Else entschlossen um ihre Selbstbestimmtheit und ihre Würde, bereit, alles aufzugeben, was ihr lieb war. Skram schildert ihren existenziellen Kampf klar und eindringlich, durchzogen von leise humorvollen und psychologisch feinen Beschreibungen. Die unbändige Entschlossenheit der Protagonistin, die 1894, als der Roman erstmals erschien, bemerkenswert war, ist auch heute noch relevant. Sie ermutigt Leserinnen und Leser, sich nicht in Unterdrückung und Ungerechtigkeit zu fügen, sondern ihre Stimme zu erheben und ein starkes Rückgrat zu bewahren.

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Professor Hieronimus, Amalie Skram

Lingua
Pubblicato
2016
Rilegatura
(Copertina rigida)
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Titolo
Professor Hieronimus
Lingua
Tedesco
Editore
Guggolz
Pubblicato
2016
Formato
Copertina rigida
Pagine
461
ISBN10
3945370078
ISBN13
9783945370070
Serie
Descrizione
Amalie Skram (1846–1905) zählt zu den ersten skandinavischen Autorinnen, die in ihren biografisch inspirierten Romanen moderne Frauenfiguren erschaffen. Diese Frauen brechen mit gesellschaftlichen Konventionen und setzen sich gegen die Unterdrückung durch männlich dominierte Strukturen zur Wehr. In »Professor Hieronimus« wird die Geschichte der Malerin Else Kant erzählt, die nach einem Zusammenbruch in die psychiatrische Klinik von Professor Hieronimus eintritt, um sich zu erholen. Doch dort verliert sie die Fähigkeit, eigene Entscheidungen zu treffen, und muss sich den strengen Regeln der Klinik unterordnen. Auch die Rückkehr in ihr früheres Leben liegt nicht mehr in ihrer Hand. Trotz dieser Umstände kämpft Else entschlossen um ihre Selbstbestimmtheit und ihre Würde, bereit, alles aufzugeben, was ihr lieb war. Skram schildert ihren existenziellen Kampf klar und eindringlich, durchzogen von leise humorvollen und psychologisch feinen Beschreibungen. Die unbändige Entschlossenheit der Protagonistin, die 1894, als der Roman erstmals erschien, bemerkenswert war, ist auch heute noch relevant. Sie ermutigt Leserinnen und Leser, sich nicht in Unterdrückung und Ungerechtigkeit zu fügen, sondern ihre Stimme zu erheben und ein starkes Rückgrat zu bewahren.