Bookbot

Die Rettung der Architektur vor sich selbst

Zehn Polemiken

Parametri

  • 130pagine
  • 5 ore di lettura

Maggiori informazioni sul libro

Was sich heute - oft schamlos - Architekturkritik nennt, ist selten mehr als affirmative Produktbegleitung und meist auf der Hut, sich mit Architekten anzulegen. Ernstzunehmende Architekturkritik, sagt Dieter Hoffmann-Axthelm, sei machbar nur als Rede jenseits der Architektur - oder auf ihrer Grenze. Wenn sie diese Grenze den Architekten sichtbar machen soll, dürfe sie wenigstens nicht mit beiden Füßen auf deren Boden stehen. Ob eine Architektur ästhetische Kraft hat und in der Gegenwart bestehen kann, zeige sich daran, ob sie mit den Verungültigungen und Wahrnehmungsveränderungen einer sich permanent umschichtenden Wirklichkeit mitzuhalten vermag. Soll ernst gemacht werden, dann müsse man unerbittlich und erbarmungslos unterscheiden zwischen Architektur, die den furchtbaren gesellschaftlichen Wunsch nach Verkörperung und Wahrnehmbarkeit zu befriedigen versucht, und Architektur, die Qualität sagt und sich mit der bloßen Fortschreibung des Handelsüblichen begnügt.

Acquisto del libro

Die Rettung der Architektur vor sich selbst, Dieter Hoffmann-Axthelm, Ulrich Conrads, Peter Neitzke

Lingua
Pubblicato
1995
product-detail.submit-box.info.binding
(In brossura),
Condizioni del libro
In ottime condizioni
Prezzo
10,49 €

Metodi di pagamento

Titolo
Die Rettung der Architektur vor sich selbst
Sottotitolo
Zehn Polemiken
Lingua
Tedesco
Editore
Vieweg
Pubblicato
1995
Formato
In brossura
Pagine
130
ISBN10
3528061081
ISBN13
9783528061081
Serie
Descrizione
Was sich heute - oft schamlos - Architekturkritik nennt, ist selten mehr als affirmative Produktbegleitung und meist auf der Hut, sich mit Architekten anzulegen. Ernstzunehmende Architekturkritik, sagt Dieter Hoffmann-Axthelm, sei machbar nur als Rede jenseits der Architektur - oder auf ihrer Grenze. Wenn sie diese Grenze den Architekten sichtbar machen soll, dürfe sie wenigstens nicht mit beiden Füßen auf deren Boden stehen. Ob eine Architektur ästhetische Kraft hat und in der Gegenwart bestehen kann, zeige sich daran, ob sie mit den Verungültigungen und Wahrnehmungsveränderungen einer sich permanent umschichtenden Wirklichkeit mitzuhalten vermag. Soll ernst gemacht werden, dann müsse man unerbittlich und erbarmungslos unterscheiden zwischen Architektur, die den furchtbaren gesellschaftlichen Wunsch nach Verkörperung und Wahrnehmbarkeit zu befriedigen versucht, und Architektur, die Qualität sagt und sich mit der bloßen Fortschreibung des Handelsüblichen begnügt.