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Die Gewebetransplantation nach dem Transplantationsgesetz

Entnahme – Lagerung – Verwendung unter besonderer Berücksichtigung der Hornhauttransplantation

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Mit dem Transplantationsgesetz von 1997 wurde für die Organtransplantation eine gesetzliche Grundlage geschaffen. Das Gesetz regelt nicht nur die Transplantation solider Organe, sondern auch die von Geweben, wie Hornhäute, Gehörknöchelchen, Dura, Herzklappen und Knochen. Besonderes Gewicht der Untersuchung liegt auf der Darstellung der Hornhauttransplantation. Wortlaut, Systematik und Entstehung zentraler Vorschriften des Transplantationsgesetzes geben den Blick frei auf die Kapitulation vor der normativen Kraft der medizinischen Wissenschaft und ihrer Institutionen. Es läßt sich zeigen, daß der geordnete Rückzug des Gesetzgebers aus elementaren Lebensbereichen, wie der Frage nach Leben und Tod, nicht unproblematisch ist. Die gesellschaftliche Diskussion über den Primat der Naturwissenschaft und den Wahn des medizinisch Machbaren ist überfällig.

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Die Gewebetransplantation nach dem Transplantationsgesetz, Christina Herrig

Lingua
Pubblicato
2002
Rilegatura
(In brossura)
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Titolo
Die Gewebetransplantation nach dem Transplantationsgesetz
Sottotitolo
Entnahme – Lagerung – Verwendung unter besonderer Berücksichtigung der Hornhauttransplantation
Lingua
Tedesco
Editore
Lang
Pubblicato
2002
Formato
In brossura
Pagine
268
ISBN10
3631389841
ISBN13
9783631389843
Serie
Descrizione
Mit dem Transplantationsgesetz von 1997 wurde für die Organtransplantation eine gesetzliche Grundlage geschaffen. Das Gesetz regelt nicht nur die Transplantation solider Organe, sondern auch die von Geweben, wie Hornhäute, Gehörknöchelchen, Dura, Herzklappen und Knochen. Besonderes Gewicht der Untersuchung liegt auf der Darstellung der Hornhauttransplantation. Wortlaut, Systematik und Entstehung zentraler Vorschriften des Transplantationsgesetzes geben den Blick frei auf die Kapitulation vor der normativen Kraft der medizinischen Wissenschaft und ihrer Institutionen. Es läßt sich zeigen, daß der geordnete Rückzug des Gesetzgebers aus elementaren Lebensbereichen, wie der Frage nach Leben und Tod, nicht unproblematisch ist. Die gesellschaftliche Diskussion über den Primat der Naturwissenschaft und den Wahn des medizinisch Machbaren ist überfällig.