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Wissen - Glauben - Bilden

Ein bildungsphilosophischer Blick auf Kant, Schleiermacher und Wilhelm von Humboldt

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Bildung bei Humboldt meint das individuelle Erkenntnismoment jedes einzelnen Menschen und betont gleichzeitig die Bedeutung der Anregung dieses individuellen Bildungsmomentes durch ein Gegenüber. Dem auf den Grund zu gehen, was Humboldts Bildung ausmacht, dafür gibt es in Zeiten von zähl und verwertbaren Bildungskonzepten keine Drittmittel. Dennoch danach zu fragen, ist - gelinde gesagt - irritierend. Was verloren geht, wenn Humboldts Bildungsgedanke nicht mehr Thema der Debatte ist, ist nicht in Stereotypen zu fassen: Es ist die Bedeutung des individuellen Bildungsmoments in individueller Gefühlsgewissheit. Sie auf Persönlichkeitsbildung zu reduzieren, greift zu kurz. Junga führt die Grundlage der humboldtschen Bildungsidee auf Schleiermacher und Kant zurück und zeigt, was für Bildung notwendig ist: ein Gehaltensein des Individuums, die Gewissheit eines höchsten Gutes in der moralischen Konsequenz, das Gegenüber als die eigene Bildung bereicherndes wertzuschätzen.

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Wissen - Glauben - Bilden, Kristin Junga

Lingua
Pubblicato
2011
Rilegatura
(In brossura),
Condizioni del libro
Danneggiato
Prezzo
23,60 €

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Sottotitolo
Ein bildungsphilosophischer Blick auf Kant, Schleiermacher und Wilhelm von Humboldt
Lingua
Tedesco
Editore
Schöningh
Pubblicato
2011
Formato
In brossura
Pagine
325
ISBN10
3506771841
ISBN13
9783506771841
Serie
Descrizione
Bildung bei Humboldt meint das individuelle Erkenntnismoment jedes einzelnen Menschen und betont gleichzeitig die Bedeutung der Anregung dieses individuellen Bildungsmomentes durch ein Gegenüber. Dem auf den Grund zu gehen, was Humboldts Bildung ausmacht, dafür gibt es in Zeiten von zähl und verwertbaren Bildungskonzepten keine Drittmittel. Dennoch danach zu fragen, ist - gelinde gesagt - irritierend. Was verloren geht, wenn Humboldts Bildungsgedanke nicht mehr Thema der Debatte ist, ist nicht in Stereotypen zu fassen: Es ist die Bedeutung des individuellen Bildungsmoments in individueller Gefühlsgewissheit. Sie auf Persönlichkeitsbildung zu reduzieren, greift zu kurz. Junga führt die Grundlage der humboldtschen Bildungsidee auf Schleiermacher und Kant zurück und zeigt, was für Bildung notwendig ist: ein Gehaltensein des Individuums, die Gewissheit eines höchsten Gutes in der moralischen Konsequenz, das Gegenüber als die eigene Bildung bereicherndes wertzuschätzen.