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Rengha Rodewill

    East 86 NYC
    Fritz von Holstein
    Königsberger Klopse und Gleis 17
    Zwischenspiel
    Angelika Schrobsdorff
    • Fritz von Holstein

      Geheimrat in der Großbeerenstraße

      • 334pagine
      • 12 ore di lettura

      Er galt als die »Graue Eminenz« des Deutschen Kaiserreichs: Friedrich (Fritz) von Holstein (1837–1909) bestimmte über Jahrzehnte aus dem Halbdunkel der Wilhelmstraße die Außenpolitik des Reiches – ohne je an der Spitze zu stehen. Bismarck nannte ihn den »Mann mit den Hyänenaugen«, der Publizist Maximilian Harden prägte für ihn den bis heute geläufigen Begriff. Vom Aufstieg unter Bismarck über die Jahre nach dessen Entlassung bis zum Sturz in der Ersten Marokkokrise und zum zurückgezogenen Ende in der Berliner Großbeerenstraße zeichnet dieser Band ein vielschichtiges Bild eines Mannes, der lieber das Klischee vom intriganten Strippenzieher hinterließ als Memoiren. Rengha Rodewill verknüpft eigene Recherchen und Fotografien mit historischem Bildmaterial und mit Quellentexten der Zeit. So entsteht ein Panorama der wilhelminischen Epoche und ihrer Berliner Bühnen: der Salon der Helene von Lebbin, Reichskanzler Bernhard von Bülow, die Welt der Publizistik zwischen Hardens »Zukunft«, Karl Kraus’ »Fackel« und dem Satireblatt »Kladderadatsch«, die Eulenburg-Affäre, dazu Joachim Ringelnatz und – erzählt von Philipp Fürst zu Eulenburg – das rätselhafte Ende König Ludwigs II. von Bayern. Ein dokumentarischer Lese- und Bildband über Macht, Diskretion und das Spiel im Hintergrund – und über ein Berlin, das hinter den Fassaden regiert wurde.

      Fritz von Holstein2026
    • East 86 NYC

      Sauerkraut Boulevard

      • 220pagine
      • 8 ore di lettura

      Sauerkraut Boulevard In den 1930er-Jahren war die East 86th Street das Herz der deutsch-amerikanischen Gemeinschaft in Manhattan. Die Einheimischen nannten sie liebevoll »Sauerkraut Boulevard« – ein Viertel voller Bäckereien, Bierhallen, Metzgereien und Vereinslokale, in dem Deutsch auf der Straße gesprochen wurde. Doch zwischen Apfelstrudel und Heimatabenden formierte sich auch etwas anderes: der German-American–Bund. Die Organisation versammelte Nazi-Sympathisanten, die in Uniformen durch die Straßen von Yorkville marschierten – amerikanische Flaggen neben Hakenkreuzen. Am 30. Oktober 1939, knapp zwei Monate nachdem die Wehrmacht in Polen einmarschiert war, zogen sie noch immer durch Manhattan. Tausende Schaulustige säumten die Bürgersteige. Die Polizei eskortierte den Zug. Rengha Rodewill dokumentiert dieses vergessene Kapitel der New Yorker Stadtgeschichte: die Jahre, in denen der Nationalsozialismus mitten in Amerika Fuß zu fassen versuchte – und die Menschen, die sich ihm entgegenstellten. Unter ihnen der jüdische Richter Nathan Perlman und der Gangster Meyer Lansky, die mit ungewöhnlichen Mitteln dafür sorgten, dass die braunen Versammlungen ein Ende fanden. Ein Buch über Verführung, Widerstand und die Frage, wie nah das Unfassbare einst war.

      East 86 NYC2025
    • Angelika Schrobsdorff

      • 207pagine
      • 8 ore di lettura

      Als kluge, lebenshungrige Frau kam Angelika Schrobsdorff (1927–2016) aus dem bulgarischen Exil zurück nach Deutschland – und verursachte dort mit ihrem Roman »Die Herren« einen handfesten Skandal. Zwischen Israel, Frankreich und Deutschland pendelnd führte sie in der Folge ein rastloses und produktives Leben. Ihre Bücher erreichten weltweit ein Millionenpublikum. Diese Biografie nähert sich Angelika Schrobsdorff ebenso behutsam wie schonungslos – und im Spiegel ihrer Bücher, deren Ausgangspunkt stets ihr eigenes Erleben war. Der Band wird bereichert durch zahlreiche Fotografien und persönliche Briefe aus dem Nachlass.

      Angelika Schrobsdorff2017
      5,0
    • Zwischenspiel

      • 162pagine
      • 6 ore di lettura

      Die Berliner Künstlerin Rengha Rodewill präsentiert in atmosphärischen Fotos die verborgenen Welten hinter der Bühne der Deutschen Oper. In einem Dialog mit den zeitlosen Gedichten Eva Strittmatters entsteht ein neuartiges ästhetisches Erlebnis, das die Emotionen und die Bedeutung von Requisiten beleuchtet.

      Zwischenspiel2010