Die Geschichte des Jakob Hasslocher ist ein Schelmenroman grossen Stils und zeigt, dass die vitalen Reserven des sonst mit Recht als kleinkariert verschrienen Schweizer Kleinbürgermilieus hundert Jahre nach Gottfried Keller noch immer beträchtlich sind.
Gerold Späth Libri
Gerold Späth fu uno scrittore svizzero nato in una dinastia di costruttori di organi. Le sue prime opere, incluso il suo romanzo d'esordio del 1970, sono state spesso ambientate nella sua nativa Rapperswil, una città che descrisse come lo spazio in cui risiedono le sue storie. Späth divenne un prolifico autore di romanzi, racconti, opere radiofoniche e teatrali. La sua scrittura attingeva frequentemente dalle sue origini e offriva una prospettiva distintiva sul mondo attraverso le sue creazioni letterarie.






Commedia. Roman
- 432pagine
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Balzapf oder Als ich auftauchte. Roman
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Sindbadland
- 279pagine
- 10 ore di lettura
German
Unschlecht
- 492pagine
- 18 ore di lettura
Johann Ferdinand Unschlecht, »stieläugig und kleinköpfig, grossohrig und fischmaulig, haarsträhnig und nicht sehr schlau« erbt ein Vermögen samt Insel im See. Das weckt Begehrlichkeiten bei den Rapperswiler Herrschaften: Der bauernschlaue Stadtpfarrer Ochs, der Fischefreund Pankraz Buchser oder sein einstiger Vormund Xaver Rickenmann versuchen, den beschränkten Neureichen um hübsche Summen zu erleichtern. So wird der gutmütige Tölpel zum Durchlauferhitzer für zahllose kuriose Geschichten und Begebenheiten. Er entzieht sich durch Flucht ins Ausland, um schließlich gescheit und gerissen geworden, als Maximilian Guttmann wieder aufzutauchen. Unschlecht ist ein zeitloses Meisterwerk an Sprachkraft, Fabulierfreude und Sinnlichkeit. Der Schelmenroman, 1970 erschienen, war Gerold Späths furioses Debüt. Mit dem Provinznest Rapperswil am Ufer des Zürichsees schuf Späth einen literarischen Ort, der immer wieder zum Universum seines zupackenden und aus- schweifenden Erzählens wurde.
In seinem Roman beschreibt Gerold Späth eine Familienhölle. Vier in sich geschlossene Kapitel schildern jeweils einen Tag aus dem Leben eines Mitglieds derselben Familie, der anders verläuft als alle übrigen Tage. Der Vater begeht einen sexuell motivierten Affektmord, die Mutter besinnt sich ihrer lange unterdrückten lesbischen Neigung, die Schwiegertochter gibt sich einem Callboy hin, der Sohn begeht Selbstmord. Mit der ihm eigenen sprachlichen Präzision deckt Späth den Abgrund unter der Oberfläche eines scheinbar geordneten bürgerlichen Lebens auf, die verborgenen Ängste, die uneingestandenen Wünsche und Begierden. Indem er die Einheit von Ort, Zeit und Person zu wahren versteht, vermag er am Modell dieser Familie die bis ins Tragische gesteigerte Entfremdung in den zwischenmenschlichen Beziehungen sichtbar zu machen.
Gerold Späth nutzt erneut Rapperswil als Schauplatz für seinen Roman und reflektiert über Menschen aus seiner Kindheit und Jugend. Er thematisiert das Leben von Sonderlingen, Außenseitern und Spießern sowie authentische und aufgeschnappte Geschichten über Verbrechen und Unglücke.
Das Spiel des Sommers neunundneunzig
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Blaise Cendrars zum Gruss
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German
Neue Rundschau. Jg. 91, H. 2/3
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Tausend Dinge
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