ZWIERLEIN-DIEHL, GLASPASTEN IN MARTIN-VON-WAGNER-MUSEUM DER UNIVERSITÄT WÜRZBURG. ABDRÜCKE VON ANTIKEN UND AUSGEWÄHLTEN NACHANTIKEN INTAGLI UN KAMEEN. . MUENCHEN, 1986, 532 p. laminas.Encuadernacion original. Nuevo.
Die Antikensammlung des Kunsthistorischen Museums in Wien beherbergt den größten Bestand an antiken Prunkkameen weltweit, darunter berühmte Werke wie den Ptolemäerkameo und die Gemma Augustea. Univ.-Prof. Dr. Erika Zwierlein-Diehl, eine führende Spezialistin auf diesem Gebiet, hat die wissenschaftliche Bearbeitung übernommen. Sie bietet im Katalog eine einleitende Analyse zur Technik des Kameenschnitts sowie eine detaillierte Beschreibung und Deutung der Kameen. Ein wissenschaftlicher Anhang gibt Aufschluss über Technik, Geschichte und den aktuellen Forschungsstand. Dr. Alfred Bernhard-Walcher, stellvertretender Direktor der Antikensammlung, präsentiert erstmals die Sammlungsgeschichte und liefert einen Überblick über die inventarischen Angaben. Viele antike Stücke erhielten in späterer Zeit, insbesondere in der Spätrenaissance, kostbare Fassungen, die von Mag. Paulus Rainer, Kustos an der Kunstkammer, beschrieben und neu datiert werden. Diese Fassungen bieten wertvolle Einblicke in die unterschiedliche Verwendung und Interpretation der Kameen im Laufe der Zeit. Die prunkvollen Illustrationen, darunter zahlreiche neue Detailaufnahmen, betonen die Ergebnisse der wissenschaftlichen Forschungen und ermöglichen dem Leser sowie Museumsbesucher einen eindrucksvollen Einblick in die antike Steinschneidekunst.
Glaspasten, Repliken von Gemmen in Glas, waren aufwendig in der Herstellung, seltener und teurer als z. B. Gips-Abgüsse in Daktyliotheken des 18. Jahrhunderts. Hersteller der Würzburger Glaspasten war Philipp Daniel Lippert (1702–1785), der die erste systematisch geordnete, von Verzeichnissen begleitete Daktyliothek herausbrachte. Die Sammlung ist die früheste dieser Art. Band 2 der Würzburger Glaspasten enthält vorwiegend Abdrücke von Kameen und Intaglien des 16. und 17. Jahrhunderts mit antiken Motiven, deren Originale meist verschollen sind. Im 18. Jahrhundert hielt man die meisten für antik. Erfasst wird hier der Beginn der wissenschaftlichen Gemmen-Forschung, als deren Vorreiter sich J. F. Christ (1700–1756) erweist. Anhang I: Lipperts Bücher. Anhang II: Otto Zwierlein, Plinius zur Kunst des Gemmen-Schneidens. Erstmalige Kommentierung der einzelnen Stücke einer „universalen" Daktyliothek Einzige Glaspasten-Daktyliothek Philipp Daniel Lipperts
„Eine mit Bienenfleiß in einem langen Gelehrtenleben zusammengetragene vielseitige Materialsammlung wird mit großem Sachverstand vorgetragen.“Ingrid S. Weber in: Kunstchronik 6/2009 „Die Fülle an Informationen macht das neue Buch von Erika Zwierlein-Diehl für Einsteiger und Kenner zum neuen Referenzwerk für Gemmen. Die Autorin hat hier eine unverzichtbare und hilfreiche Grundlage geschaffen, welche die Arbeit mit Gemmen von nun an nicht nur begleitet, sondern auch entscheidend erleichtert. Das Werk ist zudem eine Zusammenfassung der bisher geleisteten Arbeit der Autorin und stellt einmal mehr ihr immenses Fachwissen unter Beweis.“Lilian Raselli-Nydegger in: Museum Helveticum 2008
Ayurveda, die Wissenschaft vom Leben, bietet zahlreiche Möglichkeiten, Körper, Geist und Seele gesund zu erhalten und in einer Zeit der Hektik wieder zu sich selbst zu finden. Ein Aspekt dieser jahrtausendealten indischen Gesundheitslehre sind die verschiedenen, von ein oder zwei Therapeuten ausgeführten Massagetechniken sowie die Eigenmassage. Dieses Buch ermöglicht es Ihnen, die Konstitution des Kunden, Patienten und von sich selbst zu bestimmen oder ein momentanes Ungleichgewicht zu erkennen. Das erleichtert die Anwendung des richtigen ayurvedischen Öles - nährend oder reduzieren, wärmend oder kühlend - und die Wahl der geeigneten Behandlung - entspannend oder anregend.