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PeterPaul Schneider

    Mut
    Literatur im Industriezeitealter 2
    Literatur im Industriezeitealter 1
    Die kleine Stadt
    Flöten und Dolche
    Macht und Mensch : Essays
    • Mut

      Essays - Studienausgabe in Einzelbänden

      • 400pagine
      • 14 ore di lettura

      Heinrich Manns Essay-Band "Mut" ist ein historisches Dokument, das die dramatischen Ereignisse der 1930er Jahre beleuchtet. Mit klarer Analyse und humanistischer Perspektive entwirft Mann ein umfassendes Weltbild und ruft zur Vernunft und Moral auf. Diese Ausgabe ist die erste Veröffentlichung in Deutschland.

      Mut1991
    • ›Die kleine Stadt‹ liegt in Italien. Alles beginnt mit dem Erscheinen einer Theatertruppe in der kleinen Stadt. »Unsere Ankunft«, so der jugendliche Held und Liebhaber der Truppe, »hat belebend gewirkt auf die Einwohner dieser Stadt, auf einmal ist ihnen der Mut gekommen, ihre Laster in Freiheit zu setzen«. Es beginnt ein Fastnachtstreiben, ein Liebes- und Rüpelspiel, heiter und böse, zart und leidenschaftlich. In seltsamen, manchmal gespenstischen Reigen verbinden sich die Schicksale der fahrenden Künstler und der Kleinbürger - Kunst und Leben, das große literarische Thema der Jahrhundertwende klingt an. ›Die kleine Stadt‹ ist ein utopischer Gegenentwurf zur politisch unmündigen Gesellschaft der Wilhelminischen Ära. »Was hier klingt«, schrieb Heinrich Mann zu diesem Roman, »ist das hohe Lied der Demokratie. Es ist da, um zu wirken in einem Deutschland, das ihr endlich zustrebt. Dieser Roman, so weitab er zu spielen scheint, ist im höchsten Sinn aktuell.«

      Die kleine Stadt1991
      3,2
    • „Und verratet mich nicht,“ sagte Mario Malvolto zu seinen zwei Freunden. „Lasst sie glauben, ich kame zurück.“ „Du kommst nicht?“ „Ich muss nach Hause. Ich habe Kopfschmerzen . . . Nein, ich will euch gestehen, ich muss allein sein.“ „Deinen Triumph überdenken. Gute Nacht, glücklicher Dichter.“ „Schlafen wirst du kaum.“ „Wer weiß. Gute Nacht.“ Die andern gingen hinein. Mario Malvolto stand noch einen Augenblick oben an der Treppe. Hinter ihm verhallte das Bankett zu seinen Ehren. Links und rechts neigten sich tief zwei Lakaien voll goldener Schnüre. Er hielt seine schmachtige Gestalt ganz steif und schritt hinab, über den blassen, dicken Teppich, zwischen den vergoldeten Geländern. Diese Eitelkeit muss ausgekostet werden,“ dachte er dabei. „Wohin fahren wir, Herr Malvolto?“ fragte der Kutscher. „Nach Settignano.“

      Flöten und Dolche1988
      3,6